Energiewende: Stadtwerke bringen späteren Atomausstieg ins Gespräch

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exklusivEnergiewende: Stadtwerke bringen späteren Atomausstieg ins Gespräch

von Andreas Wildhagen

Als erster Spitzenmanager der deutschen Energiewirtschaft hat der Chef des größten deutschen Stadtwerkeverbunds Trianel, Sven Becker, öffentlich eine Verschiebung des Ausstiegs aus der Atomenergie ins Spiel gebracht.

„Es besteht die Gefahr, dass die Atomkraftwerke über das in der Energiewende festgelegte Datum des Ausstiegs 2022 länger laufen müssen“, sagte Becker. Bislang hatten sich die Stadtwerke als die Gewinner des Atomausstiegs gegenüber den großen Versorgern E.On, RWE und EnBW mit ihren Atommeilern gesehen. Doch zurzeit machen 50 Stadtwerke und Stadtwerke-Verbünde Verluste, weil wegen der Bevorzugung erneuerbarer Energien auch Gas- und Kohlekraftwerke häufig nicht rentabel arbeiten können. Trianel-Chef Becker: „Der Branche wird regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen.“
Trianel ist ein Verbund von 54 Stadtwerken, darunter von Aachen, Bonn und Heidelberg.

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