Eon-Tochter: Uniper steht vor Abspaltung im Zeitplan

Eon-Tochter: Uniper steht vor Abspaltung im Zeitplan

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Der Vorstandsvorsitzende von Eon, Johannes Teyssen, erläutert im Mai während der Hauptversammlung die Aufspaltung von Eon in die zwei neuen Firmen Eon und Uniper.

Eon spaltet seine Kohle- und Gaskraftwerke sowie Teile des Auslandsgeschäfts ab. Die Abspaltung soll im Frühsommer oder im Herbst erfolgen.

Die Kraftwerkstochter Uniper des Energieriesen Eon startet im nächsten Jahr mit einem blauen Logo - ähnlich wie der große Essener Konkurrent RWE. Das Uniper-Blau werde aber dunkler als das von RWE, sagte ein Eon-Sprecher und bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Rheinischen Post“.

Unter dem neuen Firmennamen spaltet Deutschlands größter Energiekonzern ab 2016 seine Kohle- und Gaskraftwerke sowie Teile des Auslandsgeschäfts ab. Der Mutterkonzern Eon konzentriert sich vor allem auf Erneuerbare Energien und den Netzbetrieb.

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Am 8. Juni 2016 will Eon die Pläne der Hauptversammlung zur Zustimmung vorlegen. Stimmen die Aktionäre zu, soll die Abspaltung im Frühsommer oder Herbst folgen. Die Vorbereitungen liefen im Zeitplan, sagte der Sprecher. Zu Personalien nehme Eon keine Stellung.

Die „RP“ hatte spekuliert, der ehemalige Eon-Finanzchef Michael Sen könnte Aufsichtsratschef bei Uniper werden. Das neue Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf wird nach den Planungen rund 14.000 Mitarbeiter haben. Vorstandschef wird der frühere Eon-Finanzchef Klaus Schäfer.

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