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Erdgas-Versorgung: Aus für die "Nabucco"-Pipeline

Die Erdgasleitung „Nabucco“, die ein Konsortium unter Beteiligung der RWE AG von Aserbaidschan bis nach Westeuropa führen wollte, wird nicht gebaut.

Internationales Treffen zum Nabucco-Pipeline-Projekt 2009 Quelle: dpa
Internationales Treffen zum Nabucco-Pipeline-Projekt 2009 Quelle: dpa

Das berichtet die WirtschaftsWoche. Regierungsvertreter des vorderasiatischen Landes hätten deutschen Politikern mitgeteilt, dass Aserbaidschan seinen Gasexport über eine eigene Pipeline abwickeln wolle.

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Diese werde bis zur türkisch-griechischen Grenze geführt und zusammen mit einem türkischen Partner errichtet. Offen ist noch, wie der Weitertransport von dort erfolgen soll.

Auch hierfür will sich das „Nabucco“-Konsortium mit einer abgespeckten Lösung bewerben, ebenso wie zwei Konkurrenzprojekte. Bis Ende März will die Regierung Aserbaidschans bekanntgeben, welches Konsortium das Exportgas übernehmen darf.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 11.02.2012, 11:04 UhrNichtDumm

    Das wäre doch mal ein sinnvoller Einsatz für unsere EU-Politiker, dass sie ab der Grenze Europas in Griechenland eine EU-Pipeline bauen, damit die Türken (oder einige Südosteuropäische Ländchen) uns nicht auf der Nase herumtanzen können.

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