Erlangen und Offenbach: Siemens streicht 1.000 weitere Stellen im Energiesektor

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Erlangen und Offenbach: Siemens streicht 1.000 weitere Stellen im Energiesektor

Siemens will in seinem größten Sektor Energie nach einem Zeitungsbericht in den nächsten Jahren 1.000 Arbeitsplätze abbauen. Betroffen sind die Standorte Erlangen und Offenbach.

Nach "FAZ"-Informationen sollen zunächst rund 340 Stellen an den Standorten Erlangen und Offenbach in der Geschäftseinheit "Schlüsselfertige Kraftwerke" gestrichen werden. Mittelfristig wolle der Konzern in der selben Geschäftseinheit weitere 650 Arbeitsplätze an den beiden Standorten abbauen und stattdessen neue in Korea schaffen. Siemens reagiere damit auf die verschlechterte Auftragslage in Europa.

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Mit der Verlagerung, die zulasten deutscher Standorte geht und bis Ende 2016 abgeschlossen sein soll, wolle das Unternehmen seine Präsenz in Asien stärken. Betroffen seien in erster Linie hochqualifizierte Mitarbeiter wie Ingenieure. Siemens hatte im Dezember die Streichung von 1.100 Stellen in seiner Energiesparte in Deutschland bekanntgeben.

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Ein Siemens-Sprecher kommentierte die Zahlen nicht, bestätigte der Zeitung aber, dass gerade Gespräche mit Arbeitnehmervertretern aufgenommen worden seien, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben.

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