Europäische Lösung angestrebt: Deutsche Energieagentur plant Reservestrom-Markt mit Frankreich

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exklusivEuropäische Lösung angestrebt: Deutsche Energieagentur plant Reservestrom-Markt mit Frankreich

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Stephan Kohler

von Andreas Wildhagen

Die Deutsche Energieagentur DENA lotet derzeit mit dem Verband der französischen Kraftwerkswirtschaft UFE die Einrichtung eines gemeinsamen Marktes für Reservekraftwerke in beiden Ländern aus.

„Wir halten eine europäische Lösung für sinnvoll und arbeiten derzeit an einem deutsch-französischen Modell für Kapazitätsmärkte“, sagte DENA-Chef Stephan Kohler der Wirtschaftswoche. Eine Studie dazu will die Agentur bereits im März vorstellen.

Damit greift die halbstaatliche Agentur dem Koalitionsvertrag von Union und SPD vor, der die Verwirklichung eines solchen Reservekraftwerke-Marktes, der Strom in wind- und sonnenarmen Zeiten liefern soll, erst „mittelfristig“ vorsieht. In den vergangenen Tagen hatten sich Landespolitiker, unter ihnen Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), für einen baldigen Kapazitätsmarkt ausgesprochen. Ersten Schätzungen zufolge bewegen sich die Zusatzkosten für den Betrieb von Kraftwerksreserven zwischen vier und sechs Milliarden Euro jährlich, die von den Stromverbrauchern aufgebracht werden müssten.

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