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Kommentare zu: Solarzubau produziert viele Verlierer

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3 Kommentare
  • 03.08.2012, 14:06 UhrSolarrendite

    5 Prozent Rendite sollen nur möglich sein mit Solarstromanlagen. Hier eine andere Rechnung: aktuell sind kleine PV-Anlagen mit Montage und allem drum und dran für netto 1.600 Euro pro Kilowattpeak erhältlich. Bei einem mittelguten Standort (950 kWh Jahresertrag pro Kilowattpeak) und 30 Prozent Eigenverbrauch ergibt sich laut dem Solarrechner der Stiftung Warentest eine Rendite von 8,80 Prozent pro Jahr. An sehr guten Standorten mit 1.050 kWh/kWp sind es 10,30 Prozent. Alles vor Steuern (doch die Renditen bei Staatsanleihen sind ja auch immer vor Steuern, somit vergleicht man immer die Vorsteuerrenditen). Zu der Rendite kommen noch hinzu: Abschreibungsmöglichkeiten (habe ich bei Staatsanleihen nicht, okay, außer sie kommen aus Griechenland :-) und nach den 20 Jahren Vergütungsgarantie hat der Eigentümer noch rund 10 Jahre kostenlos Strom (den Anteil welchen er direkt verbrauchen kann), denn die Anlagen dürften oft länger als 20 Jahre halten.

  • 03.08.2012, 14:12 Uhrdkm

    Proftieren wirklich Handwerksbetriebe im großen Stil? Meines Wissens ist der Solarboom im Wesentlichen auf Großanlagen zurückzuführen, im Handwerksbereich tut sich nicht so viel. Große Photovoltaikanlagen werden oftmals von osteuropäischen Montagetrupps installiert. Suchen Sie mal einen großen Solarpark, welcher mit den Handwerkern vor Ort installiert worden ist. Sie werden ihn nur schwer finden. Bei den Großprojekten heißt es Kostenoptimierung. Dazu braucht man billige Installationskräfte. Die kommen immer mehr aus Niedriglohnländern.

  • 14.09.2012, 17:53 UhrJOS

    Das erzeugen von Strom ist eine wirtschaftliche Tätigkeit wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch.
    Kein Betrieb würde eine Investition tätigen wenn eine Rendite von 1% prognostiziert wird.
    Eine Rendite von 5% stellt für einen Unternehmen (egal welcher Branche) das Minimum dar und sollte daher auch für Strom aus PV Anlagen gelten.

    Die Argumentation, die Einsparung weil Srom durch PV Anlagen günstiger geworden ist, im Gegenzug als Mehrbelastung für die Verbraucher darzustellen ist sicher keine journalistische Glanzleistung eines Wirtschaftsjournalisten, sonder lässt auf eine gezielten Versuch schließen die Meinung zu gunsten großer Energieerzeuger und Versorger zu verändern (Die sich oft sogar für ihre zweistelligen Renditen rühmen)

    jo

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