Kommentare zu: "Revolutionäre Entwicklung"

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8 Kommentare
  • 24.03.2009, 23:34 UhrAnonymer Benutzer: Geld her

    Der Asbeck hat doch schon zu Opel-Zeiten rumgeprahlt, er hätte eine Milliarde Euro Cash. Jetzt will er also noch mehr Knete von den Stromverbrauchern.

  • 25.03.2009, 22:36 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Unserioes!!!

    Der Vergleich den Herr Flassbeck anstellt, er vergleicht die Herstellungskosten von Solarstrom mit Haushaltsstrom, ist nicht serioes. Haushaltsstrom kostet in Deutschland etwa 20c/KWh. Erzeugt wird Strom in Kernkraftwerken, oder Kohlekraftwerken fuer 1,5 - 4c/KWh je nach Kraftwerkstyp, Auslastung usw. Hinzu kommen beim Haushaltsstrom Netzkosten, Regelkosten, diverse Steuern usw. Ein ehrlicher Vergleich besteht im Vergleich der Erzeugungskosten.

    Zu beruecksichtigen ist das die Solarstromerzeugung von den Tageszeiten und dem Wetter abhaengig ist. Es ist nahezu wertloser Zufallsstrom.

    Derzeit liegt der subventionierte Einspeisepreis fuer Solarstrom bei 43c/KWh. Eine Halbierung desselben innerhalb von 3 Jahren ist extrem ambitioniert.

    Durchgerechnete beispiele fuer diverse Stromerzeugungsarten findet man auf meiner Homepage www.oekoreligion.npage.de

    Vandale

  • 25.03.2009, 22:45 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Unserioes ii

    Herr Flassbeck meint das man mit Solarstrom Tagesspitzen abdecken kann. Dem steht in den meisten Teilen der Erde die Metereologie entgegen. Einfacher ausgedrueckt, wenn sich eine Wolkendecke vor die Sonne schiebt dann bleibt der Aufzug stecken.

    Es ist erstaunlich welche abwegigen Argumente viele Mitmenschen begierig aufnehmen sofern es der richtigen ideologie entspricht.

    Vermutlich macht sich Herr Flassbeck lustig ueber die Menschen die seinen Argumenten Glauben schenken und ihm die Kasse fuellen.

    Vandale

  • 26.03.2009, 16:24 UhrAnonymer Benutzer: Holger

    Vandale polemisiert natürlich auch schön.
    "konventionell" erzeugter Strom liegt bei 5-8 ct/kWh und nicht bei 1,5-4 ct/kWh. Die beschaffungskosten, sowie Kosten die aufgrund von Emissionen der Allgemeinheit entstehen, werden hier geflissentlich übersehen. Die gleiche Lüge, wie beim Thema Windkraft!
    Auch sind die Vorhersagungen zum Wetter/Sonne deutlich besser, als id eVorhersagen zur Abnahme der Energie. Von daher stimmt die Aussage von Herrn Flassbeck sehr wohl, auch wenn sie anscheinend nicht jedem schmeckt...

  • 26.03.2009, 20:14 UhrAnonymer Benutzer: Vandale

    Nachtrag Nutzen von Sonnenstrom als Mittaeglicher Spitzenlaststrom

    2009 wird nach der Schaetzung des bDEW einer Einspeiseverguetung von knapp 3 Mrd Euro fuer umweltschaedlichen Solarstrom eine fuer die Stromnetze vernachlaessigbare Einspeisung von 5600 GWh gegenueberstehen (das ergibt sich aus dem etwa 30-fachen Preis gegenueber umweltfreundlicher Kernenergie). Deshalb sind mir keine Einspeiseprofile fuer Solarenergie bekannt. Aufgrund der Meteologie ist Solarstrom sehr warscheinlich aehnlich nutzlos wie Windstrom.
    Der bDEW veroeffentlicht regelmaessig die Einspeiseprofile fuer umweltschaedlichen Windstrom. Wenn man z.b. den Maerz 08 betrachtet, so schwankte diese zwischen 300MW und 19000MW mit Tagesschwankeungen von 14.000 MW. Derartiger Strom ist fuer den Netzbetrieb weitgehend nutzlos. Kohle- und Gaskraftwerke muessen befeuert in bereitschaft gehalten werden. Wind und Sonne koennen keine Kraftwerke ersetzen. Die Aussage des Herrn Flassbecks mit Solarstrom die mittaeglichen Lastspitzen abzudecken ist unserioes.

    Vandale

  • 26.03.2009, 23:18 UhrAnonymer Benutzer: Vandale

    Nachtrag zum Nachtrag

    ich hatte bei dem Vergleich.. das die Einspeiseverguetung fuer Solarenergie das 30-fache der Kosten umweltfreundlichen Stroms aus Kernenergie kostet denselben Fehler wie der Herr Flassbeck begangen. Man moege mir verzeihen!

    Wenn man in den einen oder anderen Solarblog hineinsieht oder die Seite solarkritiker.de aufruft scheinen jedoch viele Solaranlagen trotz der zig-fachen Verguetung gegenueber konventionellen Stroms nicht sehr rentabel zu sein. Somit ist der Fehler viel geringer als der des Herrn Flassbecks.

    Vandale

    Artikel zum Thema Energie www.oekoreligion.npage.de

  • 05.04.2009, 21:23 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Rueckantwort zu Holger - Nutzen von (Wind, Sonne)Zufallsstrom

    Die Stromverbrauch ist in Deutschland sehr gut einschaetzbar. Wenn man den Wochentag, Feiertag/Ferien, Jahreszeit und Temperatur kennt kann man den Stromverbrauch in Deutschland sehr genau schaetzen. Auf der Homepage des UCTE (Europaeisches Verbundnetz) kann man die Netzlast fuer Deutschland in Stundenintegralen aufrufen. Diese sind unter den o.g. Praemissen weitgehend deckungsgleich.
    Die Wettervorhersage mag ihre Genauhigkeit von 2/3 auf 3/4 verbessert haben. in der Realitaet mag jedoch eine Windflaute statt um 20:00 in der Hochlastzeit um 18:00 beginnen. Wenn dann nicht ausreichend Kraftwerke befeuert in bereitschaft gehalten werden ist ein Netzzusammenbruch die Folge.
    Wenn es die Zwangseinspeisung und das EEG nicht gaebe, so wuerden die Netzbetreiber derartigen Zufallsstrom aus Wind und Sonne weitestgehends meiden, oder allenfalls zu einer angemessenen Verguetung von 1 - 1,5c kaufen.

    Vandale

  • 15.06.2009, 02:13 UhrAnonymer Benutzer: wiwo-onlineleser01

    interessantes kurzinerview, aber in den kommentaren hat VANDALE wieder zugeschlagen. neben den üblichen tricks(hier vollkostenbetrachtung, da nicht) wird ein aspekt völlig von ihm ignoriert: wir stehen erst am anfang eines neuen energiezeitalters,
    die nutzung von wind und sonne mit ihren ertragsschwankungen
    wird mit neuen speicherungsmöglichkeiten bald bedarfsgerechte stromlieferungen ermöglichen ohne die standby-funktionen über atom-und kohlestrom. SUbVENTiONEN: gibt es ein beispiel wo neue technogogien anfangs ohne klar kommen? (übrigens: steuernachlässe, abschreibungsmöglichkeiten, offentliche aufträge usw. sind auch subventionen)
    NUTZLOSER STROM: sehr interessant, nutzloser strom wird doch von allen einspeisern produziert, ganz einfach weil die energieverbundnetze gefüttert werden müssen, in abhängigkeit
    von der in der jeweiligen situation gegebenem verbrauchsverhalten.
    Schlußbemerkung: Wenn die Ertrags- und bedarfsschwankungen gepuffert werden können(unabhängig ob ökostrom oder nicht),
    rücken auch die kostenbetrachtungen in ein anderes licht, dann lohnt sich die schönrechnerei der resourcenfressenden stromerzeugung nicht mehr.
    UND: es gibt ja noch den klimaschutz oder schon wieder unwichtig wegen der krise? CO2- freie atomkräftwerke gibt es nicht(wenn man die gesamte kette der beschaffung spaltbaren materials betrachtet), so und was die kohle betrifft: mit CCS CO2- freie stromerzeugung mit kohle zu erreichen, ist für mich eine unseriöse vision, es wird auf zeit gespielt
    so richtig weiß ich nicht was die beiträge von VANDALE sollen,
    mit verstaubten argumenten für atomstrom und kohle zu sein,
    aber sie regen zum widerspruch an, sieht man an anderen beiträgen auch(eine bitte VANDALE: bitte nie mal irgendwo einen leitartikel zum thema schreiben, danke !)

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