GreenJobs: Vahrenholt: Grünes Jobwunder ist Etikettenschwindel

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Solarindustrie und Experten sind sich uneinig über die Anzahl der Beschäftigten in diesem Sektor

von Mario Brück und Andreas Wildhagen

Fritz Vahrenholt, ehemaliger Chef der Grünstromsparte des Essener Energiekonzerns RWE, bestreitet einen Arbeitsplatzboom durch die Energiewende.

„Bei den Green Jobs haben wir es mit einem Etikettenschwindel zu tun“, sagte Vahrenholt gegenüber der WirtschaftsWoche. Das prognostizierte Jobwunder sei eine „Milchmädchenrechnung“.
Anlass für Vahrenholts Kritik sind Auseinandersetzungen in der Wirtshaft, was unter „grünen Jobs“ zu verstehen ist. So waren in der Solarbranche im Dezember 2013 laut Statistischem Bundesamt nur noch 4719 Mitarbeiter in der Fertigung von Zellen und Modulen beschäftigt. Dagegen behauptet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), die Zahl der Beschäftigten in der gesamten Branche liege „bei etwa 60.000.“ Dazwischen liegt die Schätzung von Hummel, Direktor des Zentrums für Solarmarktforschung in Berlin. „Selbst wenn man der umfassenden Definition des BSW entgegenkommt“, so der Experte zur WirtschaftsWoche, „kann man belastbar aktuell nur noch von höchstens 35.000 Beschäftigten in der Solarbranche sprechen.“

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