Gründerwettbewerb: Kohle aus Gartenabfällen - Seite 3

Gründerwettbewerb: Kohle aus Gartenabfällen

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Jetzt gilt es, wichtige Fragen zu klären: Wird die Kohle fest genug? Wie heiß brennt sie? Brennt sie lange genug? 

Der Suncoal-Kohlestaub nimmt alle Hürden: Experten bestätigen ihnen hohe Qualität. Zwar stellen bereits einige Unternehmen flüssige Kohleprodukte aus Biomasse her. Doch in der Produktion von Verkohlungsprodukten „gehört Suncoal schon jetzt zu den Pionieren“, sagt Andreas Schütte von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Ob das auch in der Massenproduktion funktioniert, „werden wir erst sehen, wenn die Produktion in einem größeren Maßstab umgesetzt wird“, sagt Schütte.

Die erste Großanlage soll in den nächsten Monaten in Betrieb gehen. In einer großen Lagerhalle im Hafen von Königs Wusterhausen wollen sie land- und forstwirtschaftliche Abfälle, Gärreste aus Biogasanlagen, Klärschlamm und Grünschnitt verkohlen. Dabei wird sich zeigen, ob die Technik für eine Massenproduktion taugt. 

Die Jungunternehmer müssen gleichzeitig an ihrem Markenauftritt feilen, Investoren gewinnen und weitere Mitarbeiter einstellen. Dafür hat das Team durch den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb nun starke Partner gewonnen: 

Die Markenprofis der Werbeagentur Jung von Matt beraten die Gründer bei Markenstrategie und Kommunikationsauftritt. Das Business-Angel-Netzwerk BrainsToVentures unterstützt sie bei der Suche nach Investoren und coacht das Gründerteam in Alltagsfragen.  Die Personalberater von Heidrick & Struggles unterstützen Suncoal – etwa bei der Personalauswahl oder beim Aufbau der Organisationsstruktur.  Die auf die Betreuung von technologiebasierten Unternehmen spezialisierte Anwaltssozietät White & Case gibt den Gewinnern juristische Beratung bei der ersten Finanzierungsrunde oder bei einem Mitarbeiter-Beteiligungsmodell. Die WirtschaftsWoche spendiert den Gewinnern eine Anzeige im Heft oder Bannerwerbung im Internet auf wiwo.de. Gemeinsam mit den anderen Finalistenteams des Gründerwettbewerbs bekommen sie zudem Gründertraining. Mitglieder des internationalen Unternehmernetzwerks Entrepreneurs’ Organization schulen sie mit dem eigens entwickelten Programm „Accelerator“, das schon seit Jahren erfolgreich in den USA durchgeführt wird.

Die Leser der WirtschaftsWoche können die weitere Entwicklung von Suncoal mitverfolgen. Das Gewinnerteam berichtet ab sofort im Gründertagebuch regelmäßig über die Fortschritte.

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20 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 22.04.2010, 21:30 UhrAnonymer Benutzer: der fragende

    Hallo ibeJustMe,

    wahrscheinlich haben Sie in Chemie oder Physik promoviert oder wenn nicht wahrscheinlich ein tiefergehendes Fachwissen als ein Prof. Antonetti. (so ganz nebenbei: Prof Dr. Dr. Antonetti ist Leiter eines institus der MPG wo nicht gerade die schlechtesten Köpfe landen.) Wenn also die Anwendung von HTC auf ansonsten verottende biomasse nicht besser ist als die Verbrennung von Kohle so untermauern sie doch bitte ihre behauptung wissenschaftlich und ich lasse mich gerne belehren. ich habe Verfahrenstechnik und informatik studiert un denke das ich es (Ansatzweise) verstanden habe.
    Jetzt bin ich gespannt auf eine Fachlich überzeugende Antwort. Sie können ja gerne mal die Energiebilanz aufstellen ;-)

  • 15.01.2009, 19:23 UhrAnonymer Benutzer: Alter

    @ Verkohlter?:
    man kann doch wohl davon ausgehen, dass bei einem Wettbewerb der WiRTSCHAFTSwoche auch die Geschäftsidee bewertet wurde. ich zitiere aus dem Artikel:

    "Das Team hat „eine technische Lösung in ein gutes Geschäftsmodell gepackt“, sagt Jurymitglied Karl Funke, Deutschlandchef des Unternehmernetzwerks Entrepreneurs’ Organization."

    Viele Grüße!

  • 06.11.2008, 15:59 UhrAnonymer Benutzer: Günther

    Nachtrag: Hier wird aus Abfällen Energie erzeugt. Zum beispiel kann Grünschnitt zu Kohle verarbeitet werden. beim Verbrennen dieser Kohle wird die gleiche menge an co2 frei, welche zuvor gebunden wurde, AbER wäre der grünschnitt auf einer deponie gebracht worden, wäre aufgrund der einsetzenden verrottung methan freigeworden, welche klimaschädlicher als co2 ist. andererseits könnten problematische abfälle aus schlachthöfen verarbeitet werden.

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