Mit seinem Rücktritt ist es wohl kaum getan. Sollte man die bisherigen Klimaberichte einstampfen und noch einmal von vorn beginnen?
Ja, ein Neuanfang ist notwendig. Dazu gehört die Berufung neuer unbelasteter Leitautoren für die einzelnen Kapitel ebenso wie die Durchsetzung verbindlicher Regeln für die Nutzung von Quellen auch in der Arbeitsgruppe, die sich um die Folgen des Klimawandels kümmert.
Böte der Neuanfang die Chance, die Debatte über den Klimawandel in Zukunft weniger emotional zu führen? Die Diskussion hatte ja schon beinahe religiöse Züge angenommen.
Ich glaube nicht, dass dies so leicht gelingen wird.
Das müssen Sie erklären.
In der Klimadebatte konkurriert Faktenwissen mit kulturell geprägten Überzeugungen. Das erschwert den rationalen Umgang mit dem Thema. Unbewusst sehen viele in der Erderwärmung die Strafe für unsere Sünden gegen die Natur. Und die Strafe nimmt die Form von Katastrophen an. Das ist Teil unseres westlichen Denkens, und auch wir westlichen Wissenschaftler schleppen diesen kulturellen Rucksack mit uns herum. Das führt dazu, dass wir in unseren Daten vor allem das wiederfinden, was unseren Überzeugungen entspricht.
Das wissenschaftliche Gegenmittel wäre, die Theorie der menschenverursachten Erwärmung auf den Prüfstand zu stellen.
In diesem Punkt hat die Klimaforschung tatsächlich versagt. Wir haben kein Falsifikationsangebot gemacht der Art: Welche Beobachtung in den, sagen wir, nächsten 20 Jahren würde uns davon überzeugen, dass die ganze Theorie fragwürdig oder gar falsch ist? Das wurde versäumt. Das gilt aber in gleichem Maß für die Skeptiker. Auch sie müssten offenlegen, welche künftigen Entwicklungen sie von der Gültigkeit der Theorie überzeugen würden.
Was würde Sie ins Grübeln bringen?
Wenn in den nächsten 20 Jahren die global gemittelten Temperaturen einen durchgehenden Abwärtstrend zeigen würden, wäre das Anlass für mich zu neuem Nachdenken. Dann kann etwas an der Theorie des menschengemachten Klimawandels nicht stimmen.














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Alle Kommentare lesen04.09.2010, 22:28 UhrAnonymer Benutzer: Klimaanlage
Klima hat sich seit Jahrmilliarden geändert, und hoffentlich wird es endlich zu den 2 Grad Erwärmung kommen.
CO2 war schon fast 20-fach höher.
Also regt euch ab, und freut euch auf den nächsten eiskalten Winter zum bibbern.
Klima-Hysteriker go home!
17.07.2010, 03:53 UhrAnonymer Benutzer: Schall und Rauch
nun, so lange noch mehr PS-Protze ohne Tempolimit die Umwelt verpesten dürfen, kann ja alles nicht so schlimm sein. Das Übrige tun noch die Raucher. Deutschlandweites Rauchverbot wäre für saubere Luft auch sinnvoll. Aber leider hat das deutsche Volk keine Stimme im Parlament, um da was mit zu bestimmen, nur die Lobbyisten. Was ist das für eine Demokratie, erinnert mich etwas an die Diktatur DDR.
21.03.2010, 12:09 UhrAnonymer Benutzer: Sunny2010
Wenn der Klimarat falsche Daten veröffentlicht, peinlich ist es allemal. Für viele „Forscher“ geht es auch nur um Forschungsgelder zu erhalten und dies möglichst lange.
Denke auch, dass die Klimaerwärmung ein natürlicher Ablauf ist. Gibt auch Polareisforscher, die der Ansicht sind, es ist im Mittel noch zu kalt auf der Erde. Der Ackerbau auf Grönland vor etwa 1000 Jahren, die bergbaustollen, die nach Abschmelzen der Gletscher zu sehen sind, spricht dafür, dass es schon mal wärmer war.
Und Forscher und Politiker wissen genau, wie man die Temperatur genau bis maximal 2 Grad einstellen kann. Das ist dann schon lachhaft, als wenn man irgendwo nur am Thermostat drehen könnte.
Trotzdem bin ich für 100 %ige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien.
Mir soll es recht sein, wenn wir durch die ganze Diskussion um die Klimaerwärmung von Erdöl, Erdgas, Kohle oder Uran wegkommen. Über 100 Milliarden Euro schicken wir in Deutschland pro Jahr ins Ausland für diese Energien. Dabei hätten wir genügend Energie, die vor unserer Haustür immer wieder nachwächst. Einfach mal googln nach bio-Wasserstoff