Kommentare zu: "Mischung aus Dummheit und Arroganz"

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26 Kommentare
  • 20.02.2010, 12:44 UhrAnonymer Benutzer: Edgar L. Gärtner

    Nach der Datenlage kann zurzeit niemand sagen, ob es auf der Erde kälter oder wärmer wird. Die Hypothese, zusätzliches CO2 führe zu einer Aufheizung der Atmosphäre kann aber m.E. nach den Satellitendaten-Auswertungen von Roy Spencer und Richard Lindzen ad acta gelegt werden. Wir können uns an den Klimawandel, der auch ohne unser Zutun statffindet, nur anpassen, iohn aber nicht bekämpfen. Dafür sind die technischen Mittel, die den Menschen zur Verfügung stehen, einfach zu schwach. Anpassung kann aber immer nur lokal und regional stattfinden. Wir brauchen dafür kein globales beratungsgremium und erst recht keine zentralistischen politischen Vorgaben. beratungsgremien wie der iPCC sind von einflussreichen Persönlichkeiten ins Leben gerufen worden, die schon seit langem (d.h. auch ohne Klimaprobleme) davon überzeugt sind, dass die Welt mit einer (notwendigerweise diktatorischen) Zentralregierung ein besserer Ort wäre. Wer diese Überzeugung nicht teilt, kann eine globale Klimapolitik und ein beratungsgremium wie den iPCC nicht für sinnvoll halten. Warum hat sich Herr Storch in den Kopf gesetzt, den iPCC dennoch zu retten?

  • 20.02.2010, 12:52 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Bernward Löwenberg

    Vielen Dank für dieses interview mit dem renommierten Wissenschaftler von Storch. beim iPCC stimmt ganz offensichtlich noch viel mehr nicht. Leider erwähnt Prof. von Storch nicht, daß wohl auch die Erderwärmungsdaten gefälscht sind, wie die Wissenschaftler D'Aleo und Watts in einer am 26.01.2010 erschienen Studie nachgewiesen haben. Danach sind von 6.000 Meßstationen nur die 2.000 den Aussagen des iPCC zu grunde gelegt worden, die Erwärmung singnalisieren und nicht die 4.000, deren Daten dem iPCC nicht passen. Zu recht fordert von Storch, daß die berater der bundesregierung wenigstens teilweise ausgewechselt werden. Es ist höchst überfällig, daß unsere Regierung sich einmal die Dokumente vornimmt, die beim Climagate ans Licht gekommen sind. Wenn die Regierung gestohlene Daten kauft, um Steuersündern auf die Spur zu kommen, muß sie kostenlose - wenn auch ebenfalls gestohlene - Daten prüfen, um die Vorwürfe von Manipulationen beim iPCC zu erhellen. Stellen Sie sich vor, das mit dem CO2 stimmt auch nicht. Dann hätten wir ja Milliarden in den Sand gesetzt, bzw. in Luft aufgelöst. Aber wir haben ja immer noch die Chance, größere Fehlausgaben zu verhindern: stoppen wir das Ganze, bis zu einer sorgfältigen Überprüfung der Fakten und der Argumente der Kritiker des iPCC, ehe wir noch mehr falsch machen. besonders wichtig scheint mir, die bedeutung des Potsdam instituts für Klimafolgenforschung (PiK) zu relativieren, das ja sklavisch dem iPCC folgt und dessen Aussagen noch hochrechnet, um noch mehr zu dramatisieren. Die Herren Schellnhuber und Rahmsdorf vom PiK sind ja so arrogant, daß sie einen gemeinsamen Auftritt mit Kritikern des iPCC und damit auch des PiK in Talk-Shows ablehnen. Ja, ein Neuanfang muß sein.

  • 20.02.2010, 16:11 UhrAnonymer Benutzer: Faustus34

    Wenn Von Storch hier angibt, die Unregelmäßigkeiten beim Hockey-Stick aufgedeckte zu haben, so ist das nicht richtig.

    Es war ein Kanadier, Mcintyre, dem die Ähnlichkeit des Hockey-Sticks mit einer Kurve auffiel, die Anlageberater zur Werbung von Kapitalanlagen häufig benutzten.

    Gegen äußersten Widerstand und im Laufe von Jahren, gelang es Mcintyre, hinter das Geheimnis der Kurve zu kommen. Man hatte zu 70 % eine baumart berücksichtigt, die einen atypischen Wachstumsverlauf vorwies und bereits mehrere Jahre zuvor als nicht berücksichtigungsfähig ausgewiesen worden war.

    Von Storch hat erst später versucht, an der Diskussion teilzunehmen.

    Von Storch ist einer der wenigen Klimawissenschaftler, die sich im Laufe der Zeit ein wenig aus der Deckung herausgewagt, aber nie das ganze System mit CO2-Theorie und iPCC grundsätzlich infrage gestellt haben.

    Die, die dies taten, wurden, nicht von Von Storch, als Klimaleugner und mit ähnlichen bezeichnungen geschmäht.

    Aber von Von Storch muss sich auch sagen lassen, dass seine bemerkungen bei einer Tagung in Gummersbach vor einigen Jahren, er lehne es ab, mit Klimaskeptikern auch nur zu diskutieren, nicht gerade die wissenschaftliche Zusammenarbeit gefördert haben.

    Was von vielen Kritikern immer wieder bemängelt wurden, ist jetzt eingetreten. Es wurde zuviel manipuliert. Dummheit alleine war es nicht.

    Wie man inzwischen weiss, war auch viel Absicht dabei, die Delegierten der Kopenhagen-Konferenz erheblich unter Erwartungsdruck zu stellen.

    Das dies so dilettantisch gemacht wurde qualifiziert sie nicht gerade als Könner ihres Faches.

    Ein großer Anteil bei der Aufdeckung der Manipulationen hat der Kanadier Mcintyre. Er hat es erreicht, dass Daten aufgedeckt werden mussten, die sonst für die Öffentlichkeit ein Tabu waren.

    Die Daten zu ClimateGate wurde wahrscheinlich von einem insider ins internet gestellt, der die Manipulationen nicht mehr mitmachen wollte.

  • 20.02.2010, 18:30 UhrAnonymer Benutzer: HAsn Neffgen

    Es wäre schon viel gerettet, wen die Emotionalisierung der Klimakatastrophe auf die Klimaänderung zurückgeführ würde. Es hat eine lange Ziet gedauert, das Waldsterben auf Normalmaß zurückzubringen. Hoffentlich gelingt dies auch beim Klima.

  • 20.02.2010, 19:18 UhrAnonymer Benutzer: Michael Limburg

    Die Prämisse von Herrn v. Storch "Alle aufgedeckten Fehler beziehen sich auf die Auswirkungen des Klimawandels, also etwa darauf, wie schnell die Gletscher im Himalaya schmelzen.." stimmt so wenig, wie viele der sonstigen bekundungen des iPCC. So ist eine Grund-behauptung des iPCC schon bei blossem Hinsehen als falsch zu entlarven, nämlich dass die Erwärmung der 80 Jahre in ihrer Geschwindigkeit einmalig gewesen sei. Dies wird auch durch ständige Wiederholungen seitens der Klimakanzlerin Merkel nicht wahrer. Die gleiche Grafik (der Anstieg der Temperaturanomalie von 1850 bis 2006, fig SPM 3 ) an der diese behauptung durch unterschiedliche lange Steigungsgeraden festgemacht wird (und AR4 CH3 p 252), zeigt deutlich identische Anstiege für die Jahre von 1860 bis 1880 und 1930 bis 1940. Jüngst hat dies auch Phil Jones -"beurlaubter" Chef der CRU- zugegeben. Somit ist diese behauptung klar widerlegt, denn zu jener Zeit gab es keine großen Mengen anthropogen erzeugtes CO2. V. Storch müsste dies eigentlich wissen.
    Hinzu kommt, dass - wie u.a. Watts & Dáleo eindrucksvoll nachwiesen- dass die terrestrischen Temperaturwerte insbesondere der Jahre von 1980 bis 2000 vom GiSS und CRU einer einseitigen Selektion unterzogen wurden, um die gewünschte Erwärmung zu belegen. Es wurden dazu systematisch Stationen aussen vor gelassen, die keine Erwärmung oder sogar eine Abkühlung zeigten. Nachgewiesen wurde dies für die USA, weite Teile Südamerikas, Australien, Neuseeland und China.

  • 20.02.2010, 19:46 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Wolfgang Thüne

    Herr von Storch versucht, Wind aus den Segeln zu nehmen, um die barkasse iPCC vor dem Untergang zu retten.
    Aber er verschlimmert die Sache noch!!! Die "Erwärmuing" kann keine Pause einlegen, das ist unphysikalisch gedacht. Wenn man einen Stein in die Luft wirft, dann verweilt er nicht dort oben, um nach einigen Jahren runter zu fallen. Auf wessen Kopf?
    Entweder hat CO2 eine "radiation forcing" oder nicht! Herr von Storch meint ja, die natur sagt nein.
    ich glaube der Natur!!!!!!!

  • 22.02.2010, 13:36 UhrAnonymer Benutzer: Wolf Doleys

    Als präzise vergleichbar können nur die Satellitenmessungen der Temperatur durch Spencer / Uni Alabama Huntsville gelten, die es seit 1976 gibt. Sie haben Ende 2009 auf dem Stand von 1979 geschlossen. Es gab leider keinen Temperaturanstieg. Zum gleichen Ergebnis kommen die stadtfernen Messungen auf dem Hohenpeißenberg seit 1781 für bayern. Man kann die Klimagewinnler ja verstehen, daß sie mit dem Klimaalarmismus die Forschungsgelder verzehnfachen - verzeihen kann man diesen Schwindel nicht.

  • 22.02.2010, 19:01 UhrAnonymer Benutzer: Adenauer

    Die Aussage, dass es vor 900 Jahren nicht wärmer war ist falsch!
    im Hochmittelalter wurde in berlin und in ganz bayern Wein angebaut.
    Daher war es deutlich wärmer. Auf dem Hochschwarzwald Getreide.
    Der Theodulpass (3000m) am Matterhorn war während der Walserwanderung Gletschfrei. Gute Lektüre gibt es von Josef H. Reichholf, eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends.

  • 22.02.2010, 20:58 UhrAnonymer Benutzer: Martin Bregulla

    Ausnahmsweise ein Thema wo ich meinen Senf nicht dazu geben kann, mangels Wissen.

    Aber ein riesen Dank an die vielen tollen Kommentare.

  • 22.02.2010, 22:01 UhrAnonymer Benutzer: Inflation

    Hallo,

    ich bin Elektrotechniker - kann somit die Klimadebatte nur begrenzt mit Fakten untermauern. AbER: Wie ein Temperaturverlauf der letzten 1000 Jahre präzise ermittelt werden kann, bleibt für mich ein Rätsel (man will ja nicht nur einzelne Datenpunkte sondern das historische Weltklima ermitteln !).
    AbER: Alleine wegen der begrenzten Ressourcen der Erde sollten wir unabhängig vom Klimawandel sparsam mit den Rohstoffen umgehen. Ob wir uns dabei allerdings den Aufwand von CO2-Abtrennung (die Ressourcen verbraucht) "gönnen" sollten, wäre von einer validen belegung der Klimaerwärmung abhängig.

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