Maschinenbauverband: Asien bleibt deutscher Solarindustrie verschlossen

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Fotovoltaik-Anlage

von Mario Brück

Die deutsche Solarindustrie wird voraussichtlich weniger als die internationale Konkurrenz von dem sich abzeichnenden Solarboom in China und Japan profitieren.

Obwohl zahlreiche Marktforscher und Analysten für 2014 einen Zubau von Solaranlagen im Umfang von rund 45 Gigawatt erwarten, werden deutsche Solarunternehmen kaum vom Boom in China und Japan profitieren. „Für deutsche Unternehmen bleibt der chinesische Markt völlig, der japanische weitgehend verschlossen“, sagte Wolfgang Hummel, Chef des Instituts für Solarmarktforschung in Berlin.

Hummel warnt vor übertriebener Euphorie vor allem bei den Modul- und Zellherstellern: „Einzelne positive Signale führen dazu, dass alle Unternehmen aus dem Stau heraus einen Gang höher schalten, also Kapazitäten und Produktion erhöhen.“ Dies könnte schon nach kurzer Zeit wieder zum Stillstand führen.

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Allerdings darf sich die Zulieferindustrie auf Wachstum einstellen. So rechnet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit einer Trendwende. „Der Markt gibt wieder erste positive Signale“, sagte Florian Wessendorf, Geschäftsführer der rund 100 Unternehmen zählenden Fotovoltaiksparte des VDMA, der WirtschaftsWoche. Führende Modul- und Zellproduzenten aus den USA und China zeigten wachsendes Interesse an der Produktion in aufstrebenden Märkten wie Nahost, Südafrika, Türkei und Lateinamerika. Der Bau von Fabriken werde auch eine steigende Nachfrage nach Anlagen und Technologie aus Deutschland auslösen, erwartet Wessendorf.

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