Kommentare zu: Deutschlands nachhaltigste Unternehmen

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5 Kommentare
  • 30.11.2009, 19:26 UhrAnonymer Benutzer: Sven

    Wer schonmal bei Henkel gearbeitet weiss, dass zumindest in der Kosmetik-Sparte im Marketing von "Konsequent wie kein zweiter Dax-Konzern setzen die Düsseldorfer den strategischen Megatrend um: Nachhaltigkeit. Ob Wertschätzung der Mitarbeiter." keine Rede sein kann.

    ich frage mich woher diese "Daten"/Einschaetzungen stammen?

    Hohe unbezahlte ueberstunden werden wie selbstverstaendlich, selbst von Praktikanten, gefordert und man kommt auf aehnliche Arbeitsstunden wie Consultants, aber bei einem niedrigeren Gehalt.

    Vielleicht sollte man mal mit Angestellten reden die nicht von HR an die Presse verwiesen werden, oder das Unternehmen verlassen haben.

  • 30.11.2009, 21:15 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    @ Sven: Sie verwechseln etwas. bei "Nachhaltigkeit" geht es weder kurz- noch langfristig um die Erhaltung der Umwelt für unser Ur-Ur-Ur-Großenkel. Es geht um PR und die Möglichkeit, Gebühren von der breiten Masse zu den Auserwählten zu verteilen (grüner Punkt, Ökosteuern etc.) bzw. darum, Endpreise zu erhöhen (mit dem "blauen Engel" oder wie der Schwachsinn auch immer wieder heisst, das ist wie eine Hydra).

    Also: enstpannen und ordentlich arbeiten gehen. bedenken Sie, was ihr Chef an ihrem jämmerlichen Gehalt spart, kommt ja der Umwelt zugute! (ich lache mich kaputt, und bitter).

  • 02.12.2009, 23:58 UhrAnonymer Benutzer: Ihsoh

    Nachhaltigkeit bedeutet sehr wohl die langfristige Erhaltung von okönomischen, ökologischen und sozialen Ressourcen.
    Das durch die Umsetzung von Nachhaltigkeit auch zusätzliche Kosten entstehen liegt auf der Hand(zusätzliche Mitarbeiter, Überprüfung und Durchführung von Standards). Ein mögliche Auswirkung ist die Preiserhöhung von entsprechenden Gütern/Dienstleistungen.
    Der Endverbraucher sollte sich entscheiden ob er die günstige und wenig zukunftsorientierte Version oder die realtiv teurere Version eines Produktes haben möchte.
    So repräsentieren, die angesprochenen Zertifizierungen nur die bereitschaft eines Unternehmens andere Werte und Ziele, als Gewinn zu verfolgen. Diese zusätzlichen Ziele Kosten demnach kapital und müssen somit über den Presi an den Konsumenten abgegeben werden.

  • 03.08.2011, 12:20 UhrAnonymer Benutzer: Marcus

    Die Nachhhaltigkeitsarbeit der Dax-Konzerne ist gut und auch absolut notwendig. interessant zu wissen wäre, wie sich die Arbeit im Detail unterscheidet. Welcher Konzern macht welche Erfahrungen und kann sie vielleicht auch anderen Unternehmen mitteilen. Nur wenn ein Unternehmen vom anderen lernt, wird es eine schnelle Entwicklung in diesem bereich geben. Gerade die kleinen Unternehmen haben oftmals Defizite, weil sie keine Ressourcen haben, um sich nachhaltiger auszurichten. Hier wäre ein Austausch zwischen den Unternehmen ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dieser Austausch und eine ausführliche beschreibung der Nachhhaltigkeitsarbeit ist beispielsweise auf dem Portal www.umwelthauptstadt.de möglich. Hier können Verbraucher und Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze finden.

  • 16.03.2012, 13:25 UhrAnonymer Benutzer: s.maier75

    Ich stimme dem vorherigen Kommentar völlig zu. Die Unternehmen sollten mehr auf ihre Nachhaltigkeitsstrategie achten. Dazu habe ich ebenfalls ein interessantes Interview gelesen (http://www.theeuropean.de/tatijana-kulas/9582-neue-unternehmensstrategie)

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