Niedriger Ölpreis: Chevron schreibt erstmals seit 13 Jahren rote Zahlen

Niedriger Ölpreis: Chevron schreibt erstmals seit 13 Jahren rote Zahlen

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Nach 13 Jahren schreibt Chevron erstmals wieder rote Zahlen.

Das Geschäftsergebnis von Chevron brach 2015 um drei Viertel ein. Seit 13 Jahren schreibt der amerikanische Öl-Konzern wieder rote Zahlen. Verantwortlich dafür macht das Unternehmen den Preisverfall.

Der Ölpreis-Verfall setzt dem US-Anbieter Chevron massiv zu. Im Gesamtjahr 2015 brach das Ergebnis um drei Viertel auf 4,6 Milliarden Dollar ein, wie der Öl-Konzern mitteilte. Im vierten Quartal gab es sogar erstmals seit rund 13 Jahren rote Zahlen: Unter dem Strich stand ein Verlust von 588 Millionen Dollar. Es war das erste Minus seit dem dritten Quartal 2002. Sonderbelastungen im Volumen von 1,1 Milliarden Dollar waren maßgeblich dafür verantwortlich.

Ölpreisverfall Gewinn von Exxon und Chevron bricht ein

Die großen US-Ölkonzerne leiden massiv unter dem Preisverfall: Exxon Mobil verliert im zweiten Quartal die Hälfte des Gewinns, bei Chevron beträgt das Minus sogar 90 Prozent. Die Verbraucher genießen aber auch Vorteile.

Bei Exxon fiel der Gewinn um 52 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Quelle: AP

In der Jahresbilanz spiegele sich der fast 50-prozentige Verfall des Ölpreises in dem Berichtszeitraum wider, sagte Chevron-Chef John Watson.

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Viele Unternehmen der Branche haben mit massiven Kürzungen bei Personal und Investitionen darauf reagiert – auch Chevron. "Die operativen Kosten und die Investitionen wurden 2015 um neun Milliarden Dollar gegenüber 2014 reduziert", so Watson. Dieses Jahr werde es ähnlich weitergehen. Zudem seien weitere Beteiligungsverkäufe geplant.

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