...13,2 Cent Mehrwertsteuer (16 Prozent), 7,6 Cent Mineralölsteuer (9 Prozent), dem Deckungsbeitrag von 1,8 Cent pro Liter (rund 2 Prozent) - darin enthalten sind unter anderem die Kosten für Transport und Lagerung, Verwaltung sowie für die Beimischung von Biokomponenten. Hinzu kommen noch die Kosten für Beschaffung und Vertrieb in Höhe von 60,3 Cent pro Liter (rund 73 Prozent) und fertig ist der Preis für den Liter Heizöl: 82,9 Cent.

Der Satz ist unverständlich:
"Die Kilowattstunde Gas kostet 2011 durchschnittlich 6,64 Cent pro Liter"
Pro Liter?

Wieso sind Preise an der Strombörse uninteressant?! Auf jeden Fall haben die an der EEX ermittelten Preise mehr mit einem "Markt" zu tun als das Angebotsoligopol, dem die (kleinen) Stromverbraucher ausgeliefert sind! Die Preise für Industriestromkunden orientieren sich immer am Börsenpreis. Nur die Kleinverbraucher sind hiervon unverständlicherweise abgeschnitten?!
Offensichtlich haben Sie etwas missverstanden! Die im Artikel genannten 8,41 Cent/ kWh werden Ihnen nur für den konventionellen Strom (aus Kohle, Gas, Atom)in Rechnung gestellt! Und Windstrom kostet nach der Prognose der Übertragungsnetzbetreiber im nächsten Jahr eben nur noch 7,64 Cent / kWh (also weniger). Nun sollte man eigentlich meinen, dass der Kunde, der vertraglich diesen Strom auch bezieht, auch von dem niedrigeren Preis profitiert?! Aber nein, er muss sogar noch ca. 0,27 Cent / kWh zusätzlich als EEG-Umlage bezahlen (also insgesamt 7,91 Cent / kWh), damit Dritte diesen Strom für 5,52 Cent / kWh an der Strombörse kaufen dürfen?! Dabei besteht für die EEG-Strom-Bezieher noch nicht einmal eine theoretische Möglichkeit, diesen Strom auch zu dem (niedrigeren) Preis erwerben zu können?! Logisch, nicht wahr!
Mit anderen Worten, die EEG-Kunden subventionieren den Strompreis für die Akteure, die (im Gegensatz zu Ihnen) an der Strombörse einkaufen und handeln dürfen! Und trotzdem ist der Windstrom für die Stromkunden über die EEG-Umlage bereits um ca. 0,5 Cent / kWh günstiger, als wenn er diese von seinem Stromanbieter aus einem konventionellen Kraftwerk bekommen hätte!
Alle diese Zahlen sind offiziell und können Sie hier "http://www.eeg-kwk.net/de/EEG-Umlage.htm" einsehen! Auch die Tatsache, dass der EEG-Stromanteil im nächsten Jahr bei den Kunden, die ihn bezahlen, bei ca. 29% liegen wird (und nicht 15%)!

zu Nicolo: Preise an der Börse, wenn es Spot-Preise sind, sind uninteressant, da wird sogar "Windstrom" zusätzlich mit Geldprämien verschenkt!
Im oben genannten WiWO-Beitrag wird der Anteil des Strombeschaffungspreis mit ca. 8 Cent je kWh benannt. Wie kann das sein, da Windstrom zwischen 10-19 Cents, fotovoltaik mit 30-50 cent je kwh vergütet wird dank EEG -Gesetz.
Nur deshalb, weil AKW-Strom 3-4 Cent ( dieser Preisgestaltungsanteil ist Dank Ausstieg um 50% reduziert) und der Kohlestrom ca. 5-7 Cent je kWh kostet.
Wenn der EEG-Anteil von jetzt ca. 15 auf 40-50% wie politisch in D gewollt steigt, Gazprom-Putin( der beinharte Demokrat; RWE hat gerade Gespräche abgebrochen) die Gaspreise für die Schattenkraftwerke und Blockheizungen in den Kellern erhöht, dann wird sich noch einiges in Preisgestaltung nach oben tun!