Shell: Grünes Licht für Ölbohrung in der Arktis

Shell: Grünes Licht für Ölbohrung in der Arktis

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Das Arktis-Projekt des Energieriesen Royal Dutch Shell hat trotz heftigen Widerstands von Umweltschützern die Zulassung erhalten.

Der Mineralölkonzern Shell darf vor Alaska nach mehr als 20 Jahren wieder nach Öl bohren. Die von einer US-Behörde neu-erteilte Lizenz erlaubt es Shell, in der Tschuktschensee unterhalb des Meeresbodens zu bohren.

Der Energiekonzern Royal Dutch Shell darf in der Arktis nach Öl bohren. Das US-Innenministerium erteilte dem britisch-niederländischen Ölmulti am Montag die Genehmigung für das umstrittene Vorhaben, um das jahrelang gerungen wurde. Die Genehmigung gestattet es Shell in der ölreichen Tschuktschensee vor der Nordwest-Küste Alaskas zu bohren.

Die am Montag erteilte Lizenz erlaubt es Shell, in der Tschuktschensee unterhalb des Meeresbodens zu bohren. Dafür musste der Konzern eine spezielle Sicherheitsausrüstung anschaffen, die mögliche Lecks verhindern soll.

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Öl- und Gasförderung Shell darf in der Arktis nach Öl bohren

Die USA haben den Weg für ein großes Bohrprojekt des Ölkonzerns Shell an der Küste Alaskas freigemacht. Umweltschützer sind entsetzt.

Ölplattform im Meer bei Sonnenuntergang Quelle: AP

Zuvor hatte Shell bereits die Genehmigung erhalten, in der Tschuktschensee in höheren Ebenen nach Öl zu bohren.

Umweltschutzgruppen liefen jedoch gegen das Arktisprojekt Sturm, weil sie eine Gefährdung des sensiblen Ökosystems der Region befürchten. Im Falle eines Lecks sei es unmöglich, rasch ausreichend Technik in die Region zu schaffen, um eine Umweltkatastrophe zu verhindern, argumentieren sie. Polarbären, Walrosse, Robben und Wale seien durch Klimawandel und das schmelzende Seeeis im Sommer ohnehin anfällig, kritisierten Experten.

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Shell hatte sein Ölbohr-Programm in der Tschuktschensee 2012 nach einer Reihe von Pannen unterbrochen. So hatte das Unternehmen dort die Kontrolle über eine Ölplattform verloren. Die Küstenwache musste die 18 Arbeiter evakuieren.

Die Genehmigung wurde nun erteilt, nachdem die Reparaturen an einem Eisbrecher beendet wurden, mit dem das Unternehmen im Katastrophenfall Notfallausrüstung an die Förderstelle bringen will. In der Arktis befinden sich nach Schätzungen der US-Regierung rund 20 Prozent der noch unentdeckten Öl- und Gasvorräte der Erde.

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