In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
9 KommentareHabe vor eine Photovoltaikanlage in 2010 auf mein Haus zu installieren. Lt. Gespräch mit der Fa. sind knapp 0,40 Euro pro/kwh
für 2010 garantiert( Laufzeit 20 Jahre ). Über kurzfristige Änderungen ( 2010 ) war keine Rede. Der Artikel hat mich nicht sicherer gemacht,
aufschlussreicher in meiner Entscheidung.
Grausam!!! Der Stromkunde zahlt und eine industrie gedeiht ohne jeden Nutzen für die Umwelt. Die Technologie kann auch ohne Milliardensubvention soweit gefördert werden, bis sie wettbewerbsfähig ist, aber hier einen kleinen industriezweig mit Subventionen zu fördern, die noch 20Jahre gezahlt werden müssen, ohne dass ein Gegenwert geschaffen wird, das ist die Krönung der ineffizienz. Herrn Asbeck - und einige andere - freut es, dass der Stromverbraucher den Erfolg seines Unternehmens bis heute bezahlt.
@ Christian Würpel: Momentan liegt die garantierte Einspeisevergütung bei knapp über 39 Cent für die nächsten 20 Jahre. Über Änderungen konnte die Firma Sie wahrscheinlich gar nicht informieren, weil es erst seit letzter Woche klar ist, dass es in diesem Jahr eine Anpassung geben wirdd. Die Rede ist von max. 18 Prozent, wahrscheinlich schon im April. Selbst dann würde sich eine Anlage lohnen, denn die Vergütung läge mit knapp 32 Cent immer noch weit über dem durchschnittlichen Strompreis von 21 Cent. Und wenn Sie die Anlage vor April anschließen, dann bekommen Sie noch die alten 39 Cent. Nebenbei: Eine gesunkene Vergütung wäre eigentlich ein Grund für eine Senkung des Anlagenpreises.
@ Christian Würpel
bereits heute gibt es fertig installierte Solarstromanlagen auf dem Markt für 2.500 Euro pro Kilowattpeak. Das sind über 40 Prozent weniger als Ende 2008, man muss sich dazu allerdings umschauen. Somit werden Sie auch noch eine Rendite von 6 Prozent machen, wenn die Vergütung sogar um zusätzlich 30 Prozent gesenkt würde.
Schon heute kann Solarstrom mit konventionellem Strom konkurrieren: wenn die Solaranlage unter 2500 Euro pro Kilowattpeak kostet, ist Sonnenstrom genauso teuer wie Strom aus der Steckdose. Diesen Zustand nennt man Netzparität, darüber hat die Wirtschaftswoche in der Augabe 39/2009 geschrieben. bei solchen Preisen lohnt sich die Solaranlage als investition noch mehr; allerdings macht die Netzparität eine Förderung der Solarnergie eigentlich überflüssig.
Ein Aspekt der in Zusammenhang mit Solarenegie in den Medien noch gar nicht betont wurde ist: Solarstrom ist sozial ungerecht. Warum? Nur derjenige der ein eingenes Dach besitzt, kann sich eine Solaranlage auf selbiges setzten. Vom Subventionstopf ausgeschlossen sind also z.b. Mieter. Auch Menschen die kein Kapital besitzen und sich nicht verschulden wollen um sich eine Solaranlage zu kaufen sind von diesem System ausgeschlossen. Die Ausgeschlossenen dürfen lediglich über die Einspeisevergütung die Gewinne der Solaranlagenbesitzer finanzieren. Das ist Umverteilung von unten nach oben.
@Obersozi: haben Sie je eine sozialgerechte Subvention gesehen?
@Hägar Schmidt: Das pikante daran ist doch dass die Einspeisevergütung von Rot-Grün erfunden wurde. Von Parteien die sich für sooooooooooo sozial halten. Trotz der systemimmanenten Ungerechtigkeit ist das für linke Wähler kein Thema.
die Milchmädchenrechnungen über die angebliche Netzparität sind nur mit berücksichtigung der Subventionen haltbar. Selbst in dem Sonnengürtel der Erde ist der Solaranteil noch weniger als 1 % warum wohl. Wir leben hier in Deutschland auf einer insel der illusionisten.
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Schicksalsjahr für die deutsche Solarindustrie
zum Artikel