Kommentare zu: Wie Öko-Technik die deutsche Industrie revolutioniert

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15 Kommentare
  • 06.05.2009, 15:50 UhrAnonymer Benutzer: ich frage mich

    bei diesen großen Themen, warum hat das "Mikro bHKW", Erdgas-
    betrieben mit hohen Nutzungsgrad über 80 % und einer el. Leistung um 2 - 3 KW, eines bereits in Asien produzierten und auch hier bereits vor Jahren mit einem innovationspreis ausgezeichneten Herstellers, in ähnlicher oder ausgereifterer Form noch keinen Einzug in die EU- bundesdeutsche Wohnwelt mit Einzelhäusern
    und Häusern mit wenigen Wohneinheiten halten können ?
    Liegt es am Preis, an unausgereifter Technik, zu geringer Effektivität, zu geringer Standzeit..... ?
    Oder möchten die zentral arbeitenden Stromerzeuger keine Ver-
    breitung einer dezentralen Kleinversorgung mit el. Strom (und Wärme) ?
    Da gäbe es noch viel CO2 zu sparen, bei ausgereifter Technik
    vernünftiger Anwendung, akzeptablem Preis.

  • 06.05.2009, 23:50 UhrAnonymer Benutzer: vandale6906

    Hallo "ich frag mich" ,

    der Artikel ist warscheinlich der Pressestelle des Ministeriums fuer Oekoreligion entwachsen und fern der Wirklichkeit.

    Die Gruende warum ein Mini bHKW ein oekologischer Traum ist, sind:

    wenn bHKW waermegefuehrt sind und beliebig Strom ins Netz einspeisen dann ist der Strom als Zufallsstrom aehnlich wertlos wie der aus Windmuehlen und Solarkraftwerken. Wenn Sie stromgefuehrt sind dann wird viel ungenutzte Waerme produziert und der Wirkungsgradvorteil ist verloren.

    Sowohl die spezifischen Anlagenkosten, als auch die betriebskosten gehen mit zunehmender Anlagengroesse zurueck. Allein ein Wartungsvertrag fuer ein Mini bHKW kostet je KWh mehr als Strom aus einem Grosskraftwerk.

    bei Grossanlagen kann man Kohle und umweltfreundliche Kernenergie nutzen. Erdgas und Diesel/Heizoel welche fuer bHKW verwendet werden ist ein Vielfaches teurer.

    Der Strom aus derartigen Kleinanlagen wird aus oekoreligioesen Gruenden mit 15c/KWh (EEG) plus einmalige Zahlungen subventioniert und muss von den Versorgern zwangsweise abgenommen werden ohne das das viel Anklang gefunden hat, waehrend solcher aus umweltfreundlichen Kernkraftwerken, oder braunkohle weniger als 1/5 davon kostet.

    Kraft-Waermekopplung macht hingegen bei Grossanlagen wie dem Steinkohlekraftwerk Moorburg Sinn (Fernwaerme Hamburg) oder bei dem aus oekoreligioesen Gruenden stillgelegten KKW Stade (Dampf fuer industrieanlagen) weil hier die Vorteile der Grossanlage und des guenstigeren brennstoffs zum Tragen kommt.

    Etwas nuechternere Artikel zum Thema Energie findet man unter www.oekoreligion.npage.de

    Vandale

  • 07.05.2009, 03:41 UhrAnonymer Benutzer: Skarrin

    Endlich mal ein Artikel, der sich an der wirtschaftlichen Realität orientiert und nicht nur Öko-bashing und Kostengejammer daherbetet!

    Umwelttechnologien sind DiE Wachstumsbranche und Deutschland hat noch das Glück, hier in vielen bereichen einen technologischen Vorsprung zu haben (leider nicht bei Elektroautos).
    Dieser Vorsprung ist aber schnell verspielt, wenn wir auf einige ewiggestrige Vandalensektierer hören, für die Wirtschaft nur aus möglichst vielen sinnlos rauchenden Schornsteinen besteht.

  • 07.05.2009, 09:19 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Herr Skarrin,

    in einem etwas nuechternen Moment sollte man doch in der Lage sein die in dem Artikel verbreitete Phantasie zu erkennen.

    Um die Vorreiterrolle und Spitzenstellung bei der Oekotechnik beneiden uns nur sehr wenige.

    Ein "Kostengejammer" wird eben von denjenigen angestimmt die gerne einen Arbeitsplatz in der industrie in Deutschland haben moechten, oder denjenigen die gerne einen hohen Lebensstandard geniessen moechten.

    Gem. bDEW Schaetzung fuer 2009 wird dieses Jahr der Solarstrom mit 3 Mrd. Euro verguetet. Dafuer erhalten die Netzbetreiber eine minimale Menge nutzlosen Zufallssstroms. Warum soll das die gesamte bevoelkerung tragen? Man koennte die Kosten auch in Form einer Religionssteuer den Glaeubigen dieser Technik belasten.

    Da es bei nuechterner betrachtung mehr Energie erfordert Windmuehlen und Solarzellen zu errichten als diese je erzeugen sind die rauchenden Schornsteine der Grosskraftwerke umweltfreundlicher als diese oekologischen Errungenschaften.

    Eine vorindustrielle Gesellschaft in der der Mueller vor seiner Muehle sitzt und auf Wind wartet mag von aussen sehr romantisch aussehen. Die Realitaet einer vorindustriellen Gesellschaft oder einer verarmten Gesellschaft ist sehr hart.

    Vandale

  • 07.05.2009, 17:43 UhrAnonymer Benutzer: Tito

    Abgesehen vom Artikel:
    @vandale:
    Wer verbreitet das Märchen von umweltfreundlicher Kernenergie? Das Uran baut sich höchstwahrscheinlich nicht von selbst ab...

    Stichwort Subvention:
    Das vom bund in die Kernenergie 24 Mrd. € Forschungsgelder gepumpt wurden wird natürlich lieber mal verschwiegen. Als künftige Urlaubsorte empfehle ich unser berühmtes "Endlager", welches keine 100 Jahre ausgehalten hat oder aber eines unserer sehr sicheren deutschen AKWs. Wieso mussten noch gleich 2 Stück abgeschaltet werden? Ach ja, richtig. Pfusch und Vertuschung. Wenn man statt in den Norden mal ins Ausland möchte -> Tschernobyl bzw. Prypjat. Hübsches Städtchen und auch noch nicht dermaßen von Touristen überlaufen.

    Und nachdem unser Atomstrom so günstig ist und die Laufzeiten der AKWs sicherlich irgendwann doch noch verlängert werden, geben die betreiber den Strom sicherlich auch sehr günstig ab. Am besten mittels einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Wie gut das klappt haben wir bereits bei der Autoindustrie gesehen.

  • 07.05.2009, 21:15 UhrAnonymer Benutzer: Skarrin

    Herr Vandale,

    da Sie ständig etwas von Religion erzählen müssen, beruhen ihre behauptungen sicher auch auf tiefem Glaube und müssen daher nicht beweisbar sein. Sektiererei und wirtschaftliche/technische Realität haben aber nichts miteinander zu tun, also warum predigen Sie ausgerechnet in der Wirtschaftswoche?
    Das ist doch in etwa so, als wenn sich ein Zeuge Jehovas mit seinem Wachtturm mitten in eine Atheistenversammlung stellt ;-)

    Tut mir sehr leid, aber ich glaube nicht an ihr antiökoreligiöses Geschwurbel, für mich zählen Fakten: Arbeitsplatzzahlen, Lastgangkurven, Stromspeichertechnologien, meßbare Wirkungsgrade, usw.
    Wenn Sie hier niemand finden der sich bekehren läßt, probieren Sie es doch mal in der nächsten Fußgängerzone.

    Viel Erfolg!

  • 08.05.2009, 15:30 UhrAnonymer Benutzer: nicolo

    @Vandale

    Vandale macht mal wieder seinem Namen alle Ehren. Er hat überhaupt keine Ahnung! Micro-bHKWs werden n i c h t mit 15 cent / kWh gefördert (und auch nicht über das EEG), sondern mit 5,11 cent und über das KWK-Gesetz! im Übrigen sprechen seine geistigen Verirrungen für sich selber (alleine 5mal "ökoreligiös" in einem Kommentar!)

    Anmerkung an die Redaktion: Überprüfen Sie doch mal bitte ihre Aussage, mit 40 GW Windstrom können rechnerisch 8 Mio. Haushalte versorgt werden. bei 3.500 kWh für einen Musterhaushalt wären das gerade 700 Volllaststunden pro Windkraftanlage. Das drei- (onshore) bis fünffache (offshore) wäre normal.

  • 08.05.2009, 20:50 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Hallo Nicolo,

    die KWK ist in der Tat nicht in im EEG aufgefuehrt. ihre Zahlen zu den bHKW entsprechen jedoch weder den ueblichen Veroeffentlichungen zu den Subventionen noch den Zahlen des bDEW zu den Kosten die hierdurch den Netzbetreibern und damit der Gesellschaft entsteht.

    bei einer Subventionierung von "lediglich"5c/KWh gaebe es keine Mini bHKW. Anbei ein kopierter Auszug....

    investitionszuschuss
    Ab September 2008 ist ein Fördertopf für Mini-blockheizkraftwerke anzapfbar. Die Fördersumme ist bei Kleinst-bHKW bis zu 4 Kilowatt Leistung am höchsten (Richtwert: 1550 € pro KW). Zur basisförderung kommt noch ein bonus für Anlagen mit besonders geringem Schadstoffausstoß.
    Weitere informationen
    Anträge nimmt dann das bafa entgegen
    EEG blockheizkraftwerk - Einspeisevergütung nach EEG Faktoren:
    1. Grundvergütung
    2. KWK-bonus
    3. Technologiebonus für Stirlingmaschinen
    4. Nawaro-bonus“ (nachwachsende Rohstoffe außer Holz) z.b. Stroh-Pellets
    1. = 11 Cent / kWh
    2. = 2 Cent / kWh
    3. = 2 Cent / kWh
    4. = 6 Cent / kWh
    insgesamt: 21 Cent / kWh
    http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/bauen-und-modernisieren/hausbau-regenerative-energie/energiebewusst-bauen-wohnen/selbst-strom-erzeugen/blockheizkraftwerk-privat/strom-einspeisen-bhkw.html 04.02.09

  • 08.05.2009, 21:19 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Hallo Tito,

    der Grund warum die Kernenergie geringere Umweltauswirkungen als andere Energiequellen hat ist die enorme Energiedichte. Dadurch benoetigt ein derartiges Kraftwerk etwa 100.000 mal weniger brennstoff als ein Kohle- oder Gaskraftwerk. Die Emissionen und die Mengen an Giftmuell sind deshalb wesentlich geringer als die konventioneller Kraftwerke. Die Energiedichte von Sonne und Wind sind demgegenueber zu gering um technisch/wirtschaftlich nutzbar zu sein. Das aeussert sich in Anlagen die zig-fach hoeheren Aufwand erfordern und damit warscheinlich mehr Energie verbrauchen als sie je erzeugen.

    Fuer Giftmuell und Atommuell hat man bislang ehemalige Salzbergwerke genutzt. in Asse hatte man es versaeumt dieses vorab zu untersuchen. Das haette bei dem fuer anderen Giftmuell (z.b. die Arsenhaltigen Abfaelle aus der Solarzellenfertigung, oder die PCb haltigen Trafos von Windmuehlen) genutzten Salzbergwerk auch vorkommen koennen. Nur haette dies warscheinlich keine Aufmerksamkeit erregt.

    Der Verbraucher profitiert von den guenstigen Kosten der KKW politisch gewollt, oder geduldet nur begrenzt. Wenn man den Gb2007 von ENbW studiert (ENbW hat den Strombezug von EDF mit eigenen KKW konsolidiert), kann man vermuten das ENbW den Strom in KKW zu 15 Euro/MWh erzeugt hat und fuer 38 Euro/MWh als Grundlaststrom an die eigene Netzgesellschaft abgegeben hat. Die Allgemeinheit profitierte davon lediglich ueber die Steuern die ENbW abfuehren musste.

    Vandale

  • 08.05.2009, 21:44 UhrAnonymer Benutzer: Vandale

    Hallo Nicolo,

    der Grund das ich 5 mal den begriff oekoreligioes verwandt hatte liegt darin das der Artikel sehr viel Phantasie enthaelt. Es werden sehr viele unserioese Zusammenhaenge gebildet. Z.b.:

    Damit rückt auch Solarstrom an den Preis heran, den Endkunden für Kohle- oder Atomstrom bezahlen.

    im Preis des Endkunden sind MWSt, EEG, Oekosteuer, Konzessionsabgeben, Netzkosten usw. enthalten. Daneben kann natuerlich bezweifelt werden ob sich die Endkundenpreise auf den Preis von Solarstrom erhoehen.

    Vandale

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