Weinanbau: Champagner-Produzenten mutieren zu Klimahelfern

Weinanbau: Champagner-Produzenten mutieren zu Klimahelfern

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Weinkeller für Champagner-Lagerung

von Thorsten Firlus-Emmrich

25 Prozent weniger Ausstoß vom klimaschädlichen Gas CO2 bis 2020 - das ist das Ziel des Comité Champagne in Épernay, dem Gesamtverband der Champagne-Häuser und -Winzer. Helfen soll eine Schlankheitskur einer schönen Dame.

Jetzt aber eine Diät - satte 65 Gramm soll sie an Gewicht verlieren, die Champagnerflasche, in der der bekannteste Schaumwein der Welt abgefüllt wird. Bislang wiegt sie 900 Gramm. Zuviel, findet das Comité Champagne in Épernay, der Gesamtverband der Champagne-Häuser und -Winzer. Gespart werden so rund 8000 Tonnen Kohlendioxid, die Jahresemission von 4000 PKW, rechnet der Verband vor. Seit Dienstag dürfen die Champagnerhäuser diese Flasche nutzen.

Optisch seien beide Flaschen fast nicht zu unterscheiden. Vorangegangen waren Jahre der Erprobung, in der die neue Leichtflasche beweisen musste, dass sie den Druck von sechs Bar, den die rund 40 Millionen Bläschen pro Flasche erzeugen, Stand hält.

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Der Champagne-Gesamtverband hat das Ziel, die Kohlendioxidemissionen der Weinregion bis 2020 um 25 Prozent zu senken. Die Champagne  möchte nicht nur Namensgeber sein für den ruhmreichen Schaumwein, sondern soll auch Vorreiter sein bei der Senkung der Emission von Kohlendioxid.

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