Windenergie: Windreich will mit Eick an die Börse

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Karl-Gerhard Eick heuert beim mittelständischen Windparkentwickler Windreich an

von Mario Brück

Karl-Gerhard Eick heuert Anfang September zunächst als beratender CFO beim Windparkentwickler Windreich aus dem schwäbischen Wolfschlugen an.

Dies bestätigte Windreich-Gründer und Alleinaktionär Willi Balz gegenüber der WirtschaftsWoche. Spätestens im März kommenden Jahres übernimmt der ehemalige Topmanager der Deutschen Telekom und des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor (Karstadt) dann eine Festanstellung als oberster Finanzer beim dem mittelständischen Unternehmen aus der Nähe von Stuttgart. Dort soll er laut Balz den Börsengang von Windreich „mit Hochdruck“ vorantreiben. Windreich mit Sitz in Wolfschlugen bei Stuttgart plant, baut, finanziert und vertreibt Offshore-Windparks wie auch solche an Land.

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Damit setzt Balz den personellen Umbau der Führungsspitze fort. Vor wenigen Wochen war der Inder Anil Srivastava als Chief Operating Officer (COO) in den Vorstand gerückt. Der Ex-Chef der Erneuerbare-Energien-Sparte des staatlichen französischen Atomkonzerns Areva war im Februar von Paris nach Wolfschlugen gewechselt, um den internationalen Vertrieb des 130-Mitarbeiter-Unternehmens voranzutreiben. In diesen Tagen startet Windreich mit dem Bau des Offshore-Windparks Global Tech 1 in der Nordsee mit 80 Windmühlen und einer Leistung von 400 Megawatt.

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Dieses bislang größte Offshore-Projekt soll künftig über 1 Million  Menschen mit Windenergie versorgen. Mit einer Nennleistung von rund  8,4 Gigawatt konnte sich Windreich nach eigenen Angaben bereits weitere 20 Projekte in der deutschen Nordsee sichern. Windreich hat zur Finanzierung der Anlagen im März 2010 und Juli 2011 zwei Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 125 Millionen Euro emittiert.

Derweil sorgt Windreich auf einer anderen Bühne für Schlagzeilen. Windreich stellte wegen eines fehlenden Anschlusses für den Nordsee-Windpark „Deutsche Bucht“ Antrag auf ein Missbrauchsverfahren gegen den Stromnetzbetreiber Tennet. Es ist das erste Verfahren dieser Art. Tennet, so Balz, habe den Bau der Leitungen für eine Umspannstation und die Anbindung zum 252-Megawatt-Park auf unbestimmte Zeit verschoben. Das entsprechende Verfahren gegen Tennet wurde von der dafür zuständigen Bundesnetzagentur eingeleitet und die Verhandlung für den 12. September angesetzt.

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