Windkraft: Roland Berger: Offshore-Anlagen sind unverzichtbar

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Offshore-Windräder im Windpark BARD in der Nordsee

von Dieter Dürand

Trotz der zunehmenden Kritik an den hohen Kosten von Offshore-Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee raten die Experten der Unternehmensberatung Roland Berger dazu, am Ausbau von Windparks auf See festzuhalten.

Zum einen werden die Kosten für die Erzeugung einer Kilowattstunde auf See von jetzt 11 bis 18 Cent auf 9 Cent bis 2020 stark sinken, heißt es in einer Studie, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Sie liegen dann zwar noch immer um drei bis fünf Cent über den heutigen Kosten für Strom aus Erdgas oder Braunkohle. Die volle Kostenparität erwarten die Berger-Experten erst im Jahr 2030.

Doch für die Windkraft auf See sprächen deren enorme Potentiale. Wegen stabiler Windverhältnisse auf See produzierten die Anlagen im Durchschnitt rund die Hälfte eines Jahres zuverlässig Strom. Windkrafträder an Land liefen dagegen nur etwa ein Drittel des Jahres mit voller Kraft. „Ohne Offshore sind die Ziele der Energiewende in Deutschland nur schwer zu erreichen“, sagte Roland-Berger-Experte Marcus Weber.

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