Energiepolitik: Marnette fordert von RWE "Gutschrift aus Atomenergie"

Energiepolitik: Marnette fordert von RWE "Gutschrift aus Atomenergie"

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Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminster Werner Marnette, früher Chef der Norddeutschen Affinerie AG

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) fordert von RWE und anderen Energieversorgern „eine Gutschrift an ihre Kunden, die sich aus den Kostenvorteilen der Kernenergie ergeben“. Das sagte Marnette der WirtschaftsWoche.

Damit sollen schleswig-holsteinische Kunden in den Genuss niedrigerer Produktionskosten aus längst abgeschriebenen Atommeilern kommen, fordert der frühere Industriemanager und Ex-Chef der Norddeutschen Affinierie.

„Wenn man 200 Milliarden Kilowattstunden Strom verkauft und weiß, davon sind 90 Milliarden Kilowattstunden aus billiger Atomenergie und der Rest aus teureren Energien wie Kohle und Windkraft erzeugt, dann kann ich einen Teil meines Mehrgewinns aus Atomstrom als Gutschrift an die Kunden zurückgeben“, so Marnette, der Anfang Oktober 100 Tage Minister für Wirtschaft, Verkehr und Wissenschaft im Kieler Kabinett der Großen Koalition unter Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) ist.

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Marnette hatte sich in der Vergangenheit als Industriechef häufiger mit den großen Stromversorgern wegen hoher Energiepreise angelegt. Erst jüngst erteilte er als frischgebackener Landesminister RWE-Chef Jürgen Großmann öffentlich eine Absage, eine CO2-Pipeline vom RWE-Kohlekraftwerk im nordrhein-westfälischen Hamm ins schleswig-holsteinische Husum zu legen, um emittiertes CO2 dort in Gesteinsschichten endzulagern.

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