
Errichtet wird die Leitung von einem Konsortium unter Führung des österreichischen Energiekonzerns OMV. Mit dazu gehören die führenden Energiekonzerne aus Ungarn, Rumänien, Bulgarien und der Türkei. Die Franzosen scheiterten am politisch motivierten Unwillen des türkischen Konzerns Botas, aber auch an Staatspräsident Nicolas Sarkozy, dem Erdgas aus Algerien sympathischer ist als aus dem Iran. Doch auch Deutschland steht dem Iran als Lieferanten kritisch gegenüber. So hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch auf der Farm von Präsident George W. Bush in Texas versichert, Deutschland werde das Regime in Teheran nicht mit Gaseinkäufen im großen Stil päppeln. Das aber müsse ihrem Plan nicht im Wege stehen, so RWE-Manager. Vorstandschef Jürgen Großmann: „Für uns ist das Gas aus der kaspischen Region interessant. Das Gas für Nabucco muss nicht aus dem Iran kommen“, sagte er der WirtschaftsWoche.













