Kommentare zu: "Green Deal" könnte 500.000 Arbeitsplätze schaffen

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

3 Kommentare
  • 19.01.2009, 09:19 UhrAnonymer Benutzer: Vandale

    Unproduktive Verschwendung

    Wenn man den Green Deal nuechtern betrachtet kann man z.b. zu folgendem bild kommen.

    Gem. den Einspeisestatistiken des bDEW schwankte die Windstromeinspeisung z.b. im Maerz 08 zwischen 300MW und 19000MW. Tagesschwankungen von 14.000MW waren ueblich. Dies bedeuted das durch Wind kein einziges Kraftwerk in D ersetzt werden kann, sofern man nicht im steckengebliebenen Aufzug neue bekanntschaften machen moechte. Da die Reservekraftwerke meist befeuert in bereitschaft gehalten werden, ergibt sich lediglich eine gewisse brennstoffersparnis. bei einer Einspeiseverguetung fuer Windstrom Land 9,2c und See 16c/KWh laesst sich max. braunkohle im Wert von 1-2c, oder Kernbrennstoff im Wert von 0,45c einsparen.

    Da der bau von z.b. 4 Windmuehlen a 1800to 7200to beton, Stahl, Kunststoff, Kupfer ueber die Lebensdauer der Windmuehlen von 20J lediglich 35 KG angereichertes Uran oder 100.000 to Steinkohle einspart ist eine ehrliche CO2 bilanz negativ. Windenergie ist umweltschaedlich.

    Solarenergie ist in D wie Wind gleichfalls eine Zufallsenergie. Die Einspeiseverguetung liegt bei 42c. Das heisst der hohen Verguetung steht kaum eine Stromerzeugung gegenueber.

    Da die Herstellung von Solarzellen je KWh etwa die 10.000 fache Menge an Cadmium und Arsenhaltigen Giftmuell produziert als z.b. Kernenergie ist die Umweltbilanz von Solarenergie verheerend.

    bereits heute beschaeftigt die Windbranche knapp 100.000 MA. Wenn man die Solarbranche, die Ueberisolierung von Gebaeuden, die Muelltrennung und andere oekoreligioese branchen addiert beschaeftigt die Oekoreligion bereits heute annaehernd 1/2 Millionen Mitarbeiter. Eine sehr teure Religion!!!! Weitere Artikel unter oekoreligion.npage.de

    Vandale

  • 19.01.2009, 10:12 UhrAnonymer Benutzer: Hans Heinrich Wanko

    im Jahr 2006 betrug der Anteil der erneuerbaren Energie am Stromverbrauch bereits 11,8 % das ist fast zeieinhalb mal soviel wie 1998(4,8 %). Ziel der bundesregierung ist eine Steigerung auf 20 % bis 20 %. Realistisch erreichbar sind laut aktuellen Prognosen bereits 27 %. Das sind die offiziellen Zahlen. Wenn dere annonyme Kommentator von Oekoreligion spricht, und sich total gegen jede Form von erneuerbarer Ernergie ausspricht, ist er ein selbst ein Anhänger atomar-fossiler monopolgesteuerter Energieversorgung mit beinahe religiösem Eifer, indem er mit willkürlichen Zahlen um sich wirft, um seine wackeliegen Thesen zu verbreiten. Weil Deutschland weder über Gas, Öl noch Uranerz in nennenswerten Mengen verfügt, lediglich die klimaschädliche braunkohle ist noch vorhanden, ist eine schnelle Energiewende hin zu den Erneuerbaren dezentralen Anlagen die einzige Option zur Energieautarkie für Deutschland. Nur ein kleines beispiel: Neben der Vielzahl von Wind- und Solaranlagen haben in Deutschland Landwirte bis Ende 2008 knapp 4ooo biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 1300 Megawatt elektrischer Energie errichtet. Das entspricht der Leistung eines herkömmlichen Kernkraftwerkes. Die dabei erzeugte Wärmeenergie ist ebenfalls nutzbar. ich könnte noch seitenweise beispiele für die Notwendigkeit der Umstellung auf Erneuerbare Energie aufführen, aber das können vielleicht andere Kommentatoren übernehmen.

  • 11.02.2009, 14:42 UhrAnonymer Benutzer: Joa Bauer

    Herrn Wanko kann ich nur zustimmen, denn der anonyme "Vandale" (ein Kommentar zuvor) misst wahrscheinlich auch noch unwissend mit zweierlei Maß:
    42c Einspeisevergütung gibt es natürlich nur für erzeugten Solarstrom ;-) - noch ist die Erzeugung recht gering und die Reserven an fossilen Energieträgern scheinbar beruhigend hoch, doch das Verhältnis wird sich zwangsweise umkehren, wenn wir nicht irgendwann im Dunkeln sitzen wollen (auch Uran ist endlich, ganz im Gegensatz zur Halbwertszeit der radioaktiven Abfälle, die doch ein wenig an eine Ewigkeit erinnert).

    Zweiter Rechenfehler: Wenn man schon den Stahlbeton der Windkraftanlagen in die Waagschale wirft, sollte man dies auch mit dem Aushub bei der Gewinnung von braunkohle und Uran tun sowie mit der materiellen Ausstattung von Großkraftwerken (ich empfehle den Schlussbericht der ecoinvent 2000-Studie - da stehts drin ...)

    Zum Abschluss möchte ich den "Vandalen" (welch stimmige Selbstbenennung) doch die regelmäßige Lektüre wissenschaftlicher Studien empfehlen, anstatt Religiosität mit wissenschaftlicher Erkenntnissuche gleichzusetzen.

weitere Fotostrecken

Blogs

Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert
Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert

In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.