Erneuerbare Energien: Solarkrise erfasst auch die deutschen Maschinenbauer

exklusivErneuerbare Energien: Solarkrise erfasst auch die deutschen Maschinenbauer

Die Krise in der Solarindustrie hat inzwischen auch die bisher boomenden Fotovoltaik-Maschinen- und Anlagenbauer erreicht. Bei börsennotierten Unternehmen wie Manz, Centrotherm oder Meyer Burger brechen Umsätze sowie Auftragseingänge und –bestände weg.

Branchenweit ist die Zahl der Auftragseingänge um mehr als die Hälfte eingebrochen – auf das niedrigste Niveau seit Mitte 2009.

Eine schnelle Markterholung ist nicht zu erwarten. Das prognostiziert Wolfgang Hummel vom Zentrum für Solarmarktforschung in Berlin: "Vor Mitte 2012 ist mit einem Abbau der bestehenden Überkapazitäten bei den Zell- und Modulherstellern nicht zu rechnen", sagte er der WirtschaftsWoche. Entsprechend müssen sich auch die Solaranlagenbauer auf eine längere Flaute einstellen.

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Hummel argumentiert, die Produktionsanlagen chinesischer Modul- und Zellhersteller seien im Schnitt kaum drei Jahre alt. Erschwerend hinzu komme die allgemeine Konjunkturabschwächung, die auch die Nachfrage privater Haushalte nach Solaranlagen dämpfen werde, sagte Hummel. Entscheidend für die deutschen Maschinenbauer seien nun ein flexibler Personaleinsatz, Diversifizierung und die Konzentration auf bestehende Kunden.

Den Boom der vergangenen beiden Jahre hatten deutsche Hersteller vor allem Auftraggebern aus Asien zu verdanken. Dort kauften unzählige Seiteneinsteiger wie Elektrotechnikfirmen und Energiekonzerne schlüsselfertige Maschinenparks in Deutschland, um Solaranlagen zu produzieren.

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