Europa: Industrie sorgt für 17 Prozent weniger CO2 bis 2020

Europa: Industrie sorgt für 17 Prozent weniger CO2 bis 2020

von Martin Seiwert

Grüne Technologien, etwa in der Kraftwerks- oder Produktionstechnik, werden sich in der europäischen Industrie schneller durchsetzen, als bislang angenommen.

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger, die der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt, wird der Einsatz effizienter Technik in der europäischen Industrie von 2010 bis 2020 von 40 auf 60 Prozent wachsen. Allein dadurch wird der CO2-Ausstoß in Europa bis zum Jahr 2020 um 17 Prozent (1090 Millionen Tonnen, Bezugsjahr 2007) sinken. Im Jahr 2020 wird die Industrie in ihren Prozessen so viel Energie einsparen, wie 530 Millionen Haushalte an Strom verbrauchen. Das entspricht dem dreifachen Stromverbrauch aller westeuropäischen Haushalte. 

Roland Berger geht davon aus, dass die deutsche Industrie als Weltmarktführer bei grünen Technologien, zu den Profiteuren dieser Entwicklung zählt. Deutschland habe bei diesen Technologien einen Weltmarktanteil von rund 20 Prozent. Es gebe nur Gewinner beim Ausbau der grünen Technologien, sagt Torsten Henzelmann, Greentech-Experte und Partner bei Roland Berger: Gewinner seien die Industrieunternehmen, die die Technologien verkaufen, ihre Kunden, die in den Produktionsprozessen Energie und Kosten sparen, sowie das Klima und die Umwelt.

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