Europapark Rust: Looping für Olympia

Europapark Rust: Looping für Olympia

von Ulrich W. Hanke

Das Familienunternehmen soll die russische Olympiastadt Sotschi mit Attraktionen ausstatten.

Mindestens zwölf Milliarden Dollar werden die Olympischen Winterspiele kosten, die die südrussische Stadt Sotschi 2014 ausrichtet. So viel wie der Bade- und Kurort am Schwarzen Meer musste bisher noch kein anderer Winter-Austragungsort investieren, um sich herzurichten. Damit die Stadt zusätzlich an Attraktivität gewinnt, will sie jetzt auch das Know-how des größten deutschen Freizeitparks anzapfen – des Europaparks in Rust.

Das Familienunternehmen von Roland Mack ist einer der weltgrößten Hersteller von Achterbahnen und Karussells. „Wir sind in Verhandlungen mit der Stadt Sotschi. Dort entsteht für die Winterspiele ein großer Freizeitpark, den wir mit Fahrgeschäften beliefern werden“, sagt Mack. Es müssten nur noch Details geklärt werden.

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Auch vor Ort, in Rust, brummt das Geschäft. „Mit einem guten September und Oktober ist 2010 ein neuer Rekord von deutlich über vier Millionen Besuchern möglich“, sagt Mack. Damit das so bleibt, will er in den nächsten zweieinhalb Jahren 50 Millionen Euro in drei bis fünf neue Familienattraktionen und ein fünftes Hotel mit 1200 Betten investieren. „Allein das Hotel kostet 35 Millionen Euro“, sagt Mack.

Platz für künftige Investitionen gibt’s genug. Neben dem 85 Hektar großen Rust-Park samt Parkplätzen besitzt die Familie noch 60 Hektar unbebaute Fläche. „Damit sind wir für die nächste Generation gerüstet“, ist der 60-Jährige überzeugt.

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