
Dass nicht mehr Institute den Test verfehlten, verwundert nicht. Nach dem Ausbruch der Finanzkrise gerieten die Institute reihenweise in Probleme, wurden aber durch staatliche Finanzspritzen in Milliardenhöhe aufgepeppelt. Zudem hat Europa den Tiefpunkt der konjunkturellen Entwicklung bereits hinter sich gelassen. Die Stressszenarien gehen von einem höheren Niveau aus, als das bei einem ähnlichen Vergleichstest in den USA vom vergangenen Jahr der Fall war. Die Amerikaner hatten damals eine geringere Wirtschaftsleistung. US-Banken, die sich dem Stresstest in Übersee unterziehen mussten, gerieten unter einen sehr viel stärkeren Druck.
Die Stresstest-Show ist erst einmal vorüber. Doch die eigentliche Bilanz wird erst in den kommenden Tagen und Wochen gezogen, wenn die exakten Ergebnisse analysiert und Einzelheiten der verschiedenen Szenarien bekanntgegeben werden. Wieder einmal sind es dann die Rating-Agenturen, die ihre Daumen heben oder senken - und damit ein weiteres Mal ihren Einfluss demonstrieren.
Märkte reagieren kaum
Der Kapitalmarkt wird nach Antworten auf eine weitere Frage suchen: Was passiert mit den Instituten, die den Stresstest verfehlten oder mit ihrer Kernkapitalquote nur knapp oberhalb des Mindestwertes von sechs Prozent agieren? Das wird für weitere Unsicherheit an den ohnehin schon nervösen Börsen sorgen. Die Kapitalquote, die von den Aufsehern verlangt wird, bietet keine Garantie, dass eine Bank eine Krise auch überstehen kann. Wichtig ist deshalb nicht das Bestehen der Stresstests, sondern der Wert, der hinter dem Krisenszenario steht.
„Das ist nur eine Operation zur Beruhigung der Märkte“, beruhigte der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Jochen Sanio, nach der Bekanntgabe der Zahlen. Die Wirkung der Ergebnisse auf den Kapitalmarkt war entsprechend: Der Dow Jones hatte am Freitag kaum auf die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Stresstestergebnisse reagiert. Auch der Euro hat sich kaum bewegt - was sich aber schnell ändern kann.














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Alle Kommentare lesen27.07.2010, 01:31 UhrAnonymer Benutzer: Mathias
@ Oma Reimer - ihrem Kommentar ist nicht viel zuzufügen
Heutzutage sind mind.30% erforderlich. Ohne faule Papiere!
Es wurde vorsätzlich auf 6% runtergedreht damit die banken
gut aussehen, und die Anleger ( Goldesel der banken ) weiter
investieren!
Anstiftung zu Zockerei!! Richter geben Freischein für Dumme!
26.07.2010, 21:00 UhrAnonymer Benutzer: Oma Raimer
Streß-Test = ix hab 6 % äschtes Cash im Geldspeicher; noch nicht weginflationierter EURO.
Was meinen Sie wie lange die 6 % reichen bei einer Panikreaktion der Märkte .
Allein wenn alle Oma Reimers der Republik Dummland in 5 Werktagen ihr Erspartes abholen reichen keine 6 % aller banken in der Republik Dummland = bRD
andere Verwerfungen gar nicht einkalkuliert.
Denn mit einem Kapital und das wissen auch die banken könnte man sich in einem finalen Schnitt noch mal sanieren und das wissen alle banken.
ES ist das Geld das die bürger nach dem Krieg angespart haben--wenn man sich das im Krisenverlauf unter den Nagel reisen könnte aus Systemrelevante banken.
Das würde den immobilien-Deal der Amis noch toppen.
26.07.2010, 20:44 UhrAnonymer Benutzer: Oma Reimer
die eigentliche Frage ist----Wer ist Systemrelevant.
Die banken + deren besitzer-Lobby oder der Staat ( die bürger ) denen man in der bilanz die Schulden zugeschoben hat ?
Provozieren die banken einen Staatsbankrott um die Geiselschaft der Politfinktionäre zu erhalten oder gehen banken bankrott und es kommt im wahrsten Sinne des Wortes zu einer.
" System-bereinigung "
Diese Scenarien stehen bald an Monate bis 1-2 Jahre --in anbetracht der dramatishen Situation innerhalb der EU wohl er im 2. Halbjahr 2010.