Eurovision Song Contest : Riesenhype um Trällersause

Eurovision Song Contest : Riesenhype um Trällersause

von Peter Steinkirchner

Eine solche Materialschlacht hat Deutschlands ARD schon lange nicht mehr geschlagen: 2200 Scheinwerfer, eine im Durchmesser 13 Meter große Bühne, dahinter eine 1080 Quadratmeter große LED-Wand, dazu 25 Kameras und 90 Mikrofone – alles für das Finale des Eurovi- sion Song Contest, kurz: ESC, am kommenden Samstag in Düsseldorf.

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Der Eurovision Song Contest ist derzeit eine der begehrtesten Veranstaltungen.

Mehr als 30 Millionen Euro wird das größte TV-Event, das der alte Kontinent derzeit zu bieten hat, voraussichtlich verschlingen. Ein Jahr nach dem Triumph der deutschen Schlagerhoffnung Lena Meyer-Landrut steckt allein die ARD als hiesiger Veranstalter mehr als zwölf Millionen Gebühren-Euro in das Spektakel. Die Stadt Düsseldorf ist als Gastgeber mit mindestens zehn Millionen Euro dabei. Unternehmen machen als Sponsoren ebenfalls Millionen für den Lieder-Wettstreit locker.

Doch ob sich die Musiksause für alle Geldgeber lohnt und sich die Investitionen je rechnen, steht in den Sternen. Während ein Teil der beteiligten Unternehmen auf der sicheren Seite steht oder Aufwand und Ertrag zumindest hart kalkuliert, setzen die öffentlich-rechtlichen Finanziers in erster Linie auf das Prinzip Hoffnung – vielleicht bringt es ja was.

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Größte Show der Welt

Zugleich steht der Schlagerzirkus von der Algarve bis Aserbaijan an einem Wendepunkt: Hocken die Fans wie im Vorjahr in Massen vor dem Fernseher, profitieren die Sponsoren und steigt auch noch die musikalische Qualität, winkt der Trällerveranstaltung wirtschaftlich eine große Zukunft. "Das kann die größte Show der Welt werden", träumt ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber.

In ihrer neuen Ausgabe, die am Montag am Kiosk liegt, blickt die WirtschaftsWoche hinter die Kulissen des Groß-Events: Wer profitiert, wer schaut in die Röhre – und wer gehört zu den heimlichen Gewinnern?

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