Evonik: MIt Keksdosen gegen Spione

Evonik: MIt Keksdosen gegen Spione

von Jürgen Berke

In der Abwehr von Wirtschaftsspionen setzen Top-Manager des Essener Chemiekonzerns Evonik ungewöhnliche Mittel ein: Keksdosen.

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, hat Spionageabwehr-Chef Andreas Blume angeordnet, dass Handys bei vertraulichen Gesprächen in die Blechdose gepackt und mit einem Deckel abhörsicher verschlossen werden. In allen Konferenzräumen ist inzwischen solch eine Dose aufgestellt. Die Dose verhindert das Eindringen elektromagnetischer Wellen ins Mobiltelefon und damit Lauschangriffe ausländischer Geheimdienste, die auch bei ausgeschaltetem Handy möglich sind.

„In Deutschland tobt ein heißer Wirtschaftskrieg, der – wenn wir nicht aufpassen – unseren Wohlstand gefährdet“, begründet Blume das unorthodoxe Vorgehen. Evonik sieht sich vor allem wegen einer besonders leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie für Elektroautos, die das Unternehmen entwickelt, als Zielscheibe für Spionageversuche ausländischer Geheimdienste.

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