Ex-Patriarch: Was Ferdinand Piëch VW zum Abschied rät

Ex-Patriarch: Was Ferdinand Piëch VW zum Abschied rät

, aktualisiert 12. April 2017, 10:23 Uhr
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Der Österreicher führte von 1993 bis 2002 den VW-Konzern als Vorstandschef und leitete dann den Aufsichtsrat bis zu seinem Rückzug im April 2015.

Quelle:Handelsblatt Online

Öffentliche Äußerungen von Ferdinand Piëch haben Seltenheitswert. Erstmals seit seinem Ausstieg als VW-Großaktionär hat sich der Ex-Patriarch nun öffentlich geäußert. Für seine Nachfolger hat er dabei einen Ratschlag.

FrankfurtNach seinem fast vollständigen Ausstieg als VW-Großaktionär hat Ferdinand Piëch den Autokonzern auf die große Bedeutung der Kunden aufmerksam gemacht. „Bitte vergessen Sie die Kunden nicht, sie sind für die Existenz des Unternehmens am wichtigsten“, sagte er der „Automobilwoche“ laut Vorabbericht vom Mittwoch.

Der langjährige Vorstands- und Aufsichtsratschef feiert am Ostermontag seinen 80. Geburtstag. Öffentliche Äußerungen des legendären Enkels von Käfer-Erfinder und VW-Begründer Ferdinand Porsche sind eine Rarität.

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Piëch hatte Mitte März seine knapp 15-prozentige Beteiligung an der Holding Porsche SE, die mit rund 52 Prozent Volkswagen als Großaktionär kontrolliert, an seinen Bruder Hans Michel verkauft. Dem waren Medienberichte vorausgegangen, die anderen Familienmitglieder wollten Piëch aus dem Aufsichtsrat der Familienholding drängen.

Der Posten war das letzte verbliebene Mandat, nachdem Piëch sich wegen des Krachs um den früheren VW-Chef Martin Winterkorn vor zwei Jahren aus allen anderen Kontrollgremien des Konzerns zurückgezogen hatte.

Der Österreicher führte von 1993 bis 2002 den VW-Konzern als Vorstandschef und leitete dann den Aufsichtsrat bis zu seinem Rückzug im April 2015. Von dem Fachblatt zu seinen wichtigsten Managemententscheidungen befragt, zählte Piëch fünf Fahrzeuge auf: „Porsche 917, Audi Quattro, VW Phaeton, Bugatti Chiron, VW XL 1.“ Die beiden letzteren markieren das breite Spektrum des Konzerns: vom 1500 PS starken Supersportwagen bis zu dem nie in Serie gegangenen Ein-Liter-Auto XL 1.

Quelle:  Handelsblatt Online
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