
„Das wahrscheinliche Szenario ist das einer schrittweisen Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr. Doch unsere Erwartungen sind von den Folgen des Irak-Krieges überschattet“, sagte Issing im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel und bekräftigte damit die Erklärung der Europäischen Zentralbank (EZB) der vergangenen Woche. Es gebe zwei Szenarien für die weitere Wirtschaftsentwicklung. Sollte der Ölpreis stark steigen, könnte das Vertrauen von Konsumenten und Investoren leiden. Bei einem anderen Verlauf sei aber auch eine baldige Erholung der Konjunktur möglich. Die Inflation werde angesichts der zurzeit schwachen Konjunktur 2003 unter zwei Prozent sinken und dann noch länger in Einklang mit der von der EZB angestrebten Preisstabilität stehen. Strukturreformen trotz Wachstumsschwäche vorantreiben Die Staaten der Euro-Zone müssen nach den Worten von EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing ihre Strukturreformen trotz der derzeitigen Unsicherheit angesichts des Irak-Krieges vorantreiben. „Ich bin enttäuscht über das zu langsame Reformtempo im Jahr 2002“, sagte Issing in Brüssel. Das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone werde sich im zweiten Halbjahr 2003 beschleunigen, allerdings überschatte der Krieg im Irak den Ausblick. Die aktuelle Wachstumsschwäche dürfe aber keine Entschuldigung dafür sein, beispielsweise die Liberalisierung der Märkte zu stoppen. Ausbleibende Reformen würden eine schnelle Konjunkturerholung mit verhindern.

„Das wahrscheinliche Szenario ist das einer schrittweisen Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr. Doch unsere Erwartungen sind von den Folgen des Irak-Krieges überschattet“, sagte Issing im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel und bekräftigte damit die Erklärung der Europäischen Zentralbank (EZB) der vergangenen Woche. Es gebe zwei Szenarien für die weitere Wirtschaftsentwicklung. Sollte der Ölpreis stark steigen, könnte das Vertrauen von Konsumenten und Investoren leiden. Bei einem anderen Verlauf sei aber auch eine baldige Erholung der Konjunktur möglich. Die Inflation werde angesichts der zurzeit schwachen Konjunktur 2003 unter zwei Prozent sinken und dann noch länger in Einklang mit der von der EZB angestrebten Preisstabilität stehen. Strukturreformen trotz Wachstumsschwäche vorantreiben Die Staaten der Euro-Zone müssen nach den Worten von EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing ihre Strukturreformen trotz der derzeitigen Unsicherheit angesichts des Irak-Krieges vorantreiben. „Ich bin enttäuscht über das zu langsame Reformtempo im Jahr 2002“, sagte Issing in Brüssel. Das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone werde sich im zweiten Halbjahr 2003 beschleunigen, allerdings überschatte der Krieg im Irak den Ausblick. Die aktuelle Wachstumsschwäche dürfe aber keine Entschuldigung dafür sein, beispielsweise die Liberalisierung der Märkte zu stoppen. Ausbleibende Reformen würden eine schnelle Konjunkturerholung mit verhindern.

„Das wahrscheinliche Szenario ist das einer schrittweisen Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr. Doch unsere Erwartungen sind von den Folgen des Irak-Krieges überschattet“, sagte Issing im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel und bekräftigte damit die Erklärung der Europäischen Zentralbank (EZB) der vergangenen Woche. Es gebe zwei Szenarien für die weitere Wirtschaftsentwicklung. Sollte der Ölpreis stark steigen, könnte das Vertrauen von Konsumenten und Investoren leiden. Bei einem anderen Verlauf sei aber auch eine baldige Erholung der Konjunktur möglich. Die Inflation werde angesichts der zurzeit schwachen Konjunktur 2003 unter zwei Prozent sinken und dann noch länger in Einklang mit der von der EZB angestrebten Preisstabilität stehen. Strukturreformen trotz Wachstumsschwäche vorantreiben Die Staaten der Euro-Zone müssen nach den Worten von EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing ihre Strukturreformen trotz der derzeitigen Unsicherheit angesichts des Irak-Krieges vorantreiben. „Ich bin enttäuscht über das zu langsame Reformtempo im Jahr 2002“, sagte Issing in Brüssel. Das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone werde sich im zweiten Halbjahr 2003 beschleunigen, allerdings überschatte der Krieg im Irak den Ausblick. Die aktuelle Wachstumsschwäche dürfe aber keine Entschuldigung dafür sein, beispielsweise die Liberalisierung der Märkte zu stoppen. Ausbleibende Reformen würden eine schnelle Konjunkturerholung mit verhindern.






















