Facebook: Playfish bringt Spieleklassiker ins Internet

Facebook: Playfish bringt Spieleklassiker ins Internet

von Thomas Stölzel

Der Markt für Computer-Spiele im Internet steht vor einem massiven Umbruch. Damit rechnet Sebastian de Halleux, Gründer des zweitgrößten Social-Game-Anbieters Playfish, der im November vergangenen Jahres für 300 Millionen Dollar vom US-Spieleriesen Electronic Arts (EA) aufgekauft worden war. „In den nächsten 24 bis 36 Monaten werden große Spielemarken bei Facebook auftauchen und frühe Marken an Boden verlieren“, sagte de Halleux im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. So arbeite Playfish gerade daran, etablierte EA-Blockbuster  für das Internet aufzubereiten.

EA ist unter anderem für das Strategiespiel „Die Sims“ oder das Autorennspiel „Need For Speed“ bekannt. Derzeit bietet Playfish noch ausschließlich Eigenkreationen wie „Gangster City“ und „Restaurant City“ im sozialen Netzwerk Facebook an. 

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Keine zwielichtigen Werbepartner

Der Playfish-Gründer warnte andere Social-Game-Anbieter davor, sich auf zwielichtige Werbepartner einzulassen, um die Entwicklung der Spiele zu finanzieren. Einige dieser Unternehmen lockten Nutzer unter anderem in Abofallen für SMS-Dienste. „Sie bringen zwar am Anfang schnelles Geld, schaden aber mittelfristig auch allen anderen Spieleanbietern bei Facebook“, sagt de Halleux. Er fordert seine Konkurrenten deshalb dazu auf: „Wenn Ihr ein qualitativ hochwertiges Produkt habt, sollte der Nutzer direkt dafür bezahlen“.

Wettbewerber Zynga war 2009 in die Kritik geraten, weil er sich auf solche zweifelhaften Partner eingelassen hatte. Derzeit spielen Hunderte Millionen Menschen auf der Welt soziale Spiele bei Facebook.

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