Fast Food: Burger-King testet neuen Restauranttyp

Fast Food: Burger-King testet neuen Restauranttyp

Der Chef der Fast-Food-Kette Burger King testet einen neuen Restauranttyp. Künftig sollen sich die Kunden ihre Burger nach eigenen Wünschen belegen können. Das erste Angebot gibt es in München.

Die Idee stammt aus Köln, umgesetzt wird sie jetzt in Orlando in Florida. Dort testet Burger-King-Chef John Chidsey einen neuen Restauranttyp – die Whopper Bar. Das Konzept erinnert an die Sandwich-Kette Subway oder eine Sushi-Bar. Die Mitarbeiter bereiten die Hamburger nach den Wünschen der Kunden zu. Im Frühsommer will Burger King im Osten Münchens die erste deutsche Whopper Bar eröffnen.

Der Einfall zu solch einem Projekt kam Chidsey, als er Deutschland besuchte und durch den Kölner Hauptbahnhof schlenderte. Die Burger-King-Filiale dort betreibt seit Mai 2004 eine Theke für Kunden, die nicht die Standardprodukte bestellen möchten, sondern eigens für sie zusammengestellte Hamburger. In der Test-Bar in Orlando stehen 22 unterschiedliche Beläge zur Auswahl. Ob Burger King das Konzept aus den USA eins zu eins in Deutschland kopiere oder leicht verändere, stehe noch nicht fest, sagt Sprecherin Andrea Ungereit-Hantl.

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Weltweit sollen in den nächsten Monaten sechs bis zehn Whopper Bars entstehen. Los Angeles, New York, Rio de Janeiro und Singapur sind als Standorte geplant. Auch Hongkong ist im Gespräch. Geht das Konzept auf, folgen weitere Whopper Bars. In Deutschland betreibt die Fast-Food-Kette rund 660 Restaurants. Allein 2008 hat sie hierzulande 60 weitere eröffnet. 2009, so Ungereit-Hantl, sei eine Expansion „in ähnlichem Maße“ geplant.

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