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Fastfood: Subway in der Kritik

Kolumne von Holger Geißler

Mit gesundem Fastfood wollte Subway in Deutschland die Systemgastronomiebranche aufwirbeln. Warum noch immer McDonald’s und Co das Geschäft dominieren, erklärt Holger Geißler von YouGov.

Ein Kunde bei Subway Quelle: dapd
Ein Kunde bei Subway Quelle: dapd

Beeindruckend war der Expansionsdrang der Fastfoodkette Subway in den vergangenen Jahren: Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit eröffnete das Unternehmen eine Filiale nach der nächsten. Nach eigenen Angaben hatte das Unternehmen vor kurzem sogar weltweit mehr Filialen als McDonald’s. Doch in Deutschland steht Subway bereits seit längerem in der Kritik: So kritisieren Franchisenehmer das Subway-System zum Teil scharf. Zuletzt wurden in Deutschland sogar einige Filialen geschlossen weil Franchisepartner von Subway die Zusammenarbeit beendeten.

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Wie eine aktuelle Imageanalyse auf Basis des Markenmonitors YouGov BrandIndex zeigt, nehmen die deutschen Verbraucher die kritische Diskussion offensichtlich wahr: So sind die Imagewerte von Subway nach erneut negativen Medienberichten im vergangenen Monat von rund 23 BrandIndex-Punkten auf zeitweise 17 Punkte gesunken. Damit hat die Kette branchenweit zwar noch immer ein vergleichsweise gutes Image bei den Verbrauchern, derartige Imageverluste belasten die Marke jedoch.

Mc Café überholt Starbucks

So ist der Abstand zum Branchenschwergewicht McDonald’s derzeit aus Markensicht deutlich kleiner als zuvor. Die Marke mit dem gelben „M“ erreicht aktuell einen Wert von 11 BrandIndex-Punkten – damit trennen die beiden Anbieter im Markenranking etwa 7 Punkte. Zum Vergleich: Im Mai betrug der Abstand zeitweise noch 18 Punkte. Hinzu kommt, dass die Verbraucher das Preis-Leistungs-Verhältnis von McDonald’s seit kurzem positiver bewerten als das von Subway.

Noch besser läuft es für McDonald’s mit einer anderen Marke: Die Kaffeemarke McCafé hat sich in Deutschland erstaunlich positiv entwickelt und liegt mit einem BrandIndex-Wert von 39 Punkten vor dem Kaffeehaus-Pionier Starbucks. Allerdings konnte Starbucks seit Jahresbeginn deutlich aufholen.

Ebenfalls aufholen konnte die amerikanische Hähnchenkette Kentucky Fried Chicken (KFC). Mit -15 Punkten ist der Anbieter zwar noch immer vergleichsweise schwach positioniert, nähert sich nun aber stärkeren Konkurrenten wie Burger King. Der beliebteste Fastfoodanbieter in Deutschland ist nach wie vor die Fischrestaurantkette Nordsee. Mit derzeit 64 BrandIndex-Punkten ist Nordsee sehr beliebt. Ebenfalls stark positioniert sind die System-Restaurants Maredo und Vapiano.

Zur Untersuchung: Der YouGov BrandIndex ist ein Markenmonitor. Auf der Basis einer täglichen Befragung von 1000 Personen ermöglicht dieses forschungsbasierte Tool zur Markenführung tagesaktuelle Imageanalysen von über 500 Marken aus 20 Branchen.

12 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 03.10.2011, 23:33 UhrAnonymer Benutzer: Achim

    Allerdings.........solange Subway hierzulande ein derart relativ bedenkliches bis echt mieses Preis-Leistungs-Verhältnis in seinen Produkten hat, kommt es für mich leider nicht in Frage; erst recht nicht, wenn ich mich z. b. in der Mittagspause ziemlich satt essen will, um bis zum Abend durchzuhalten !!
    Wohlgemerkt ist für mich der "Gipfel" der Vergackeierei deutscher Kunden seitens amerikanischer, hochpreisiger "image-Filialisten" aber so was wie Starbucks, San Francisco Coffee Company & Konsorten:
    ich wundere mich jedesmal wieder, wie man / frau nur so "leichten Herzens" sein ja oft nicht üppiges Taschen- oder sauer verdientes Geld dort rausschmeißen kann, und das regelmäßig und dann stundenlang, wenn ich beobachte, wie viele grad sehr junge und meist wohl eher nicht grad "reiche" Leute dort ihre Zeit verbringen, um zu sehen und gesehen zu werden.........!!(?)

  • 02.08.2011, 18:14 UhrAnonymer Benutzer: Ann

    Es ist fragwürdig Fastfood als "gesund" zu bezeichnen. Subway schmeckt mir persönlich zwar sehr gut, aber ich bin mir auch dessen bewusst, wie ungesund es ist.

    Der Artikel kann leider nicht halten, was die Überschrift verspricht.

  • 24.07.2011, 03:45 UhrAnonymer Benutzer: Dietmar

    Die Qualität hier in Deutschland ist mies, z. b. drei Versuche in berlin-Südwest: einmal neuer Kollege der's noch nicht hinbekommen hat - alles fade und trocken, eine Filiale die morgen vor neun aufmacht aber ab 18 Uhr zur Hauptzeit dicht ist und wo die Mitarbeiter nur privat quatschen und es sich draußen mit beine auf die Stühle legen bequem machen, und eine Filiale in EKZ wo nur arrogante Mitarbeiter arbeiten und nur zu ihren Spezifreunden nett sind und diese bevorzugen. Gar kein Vergleich zu den USA, von den überhöhten Preisen hier ganz zu schweigen...

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