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Fastfoodkette: Burger King überzieht Deutschland mit Coffeeshops

von Ulrich W. Hanke

Der Deutschland-Chef der Hamburger-Kette Burger King, Andreas Bork, über neue Restaurants, Preise und seinen neuen Coffeeshop-Partner.

Andreas Bork ist seit dem 18. August 2010 als General Manager für Burger King in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.
Andreas Bork ist seit dem 18. August 2010 als General Manager für Burger King in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

WirtschaftsWoche: Herr Bork, seit fast einem Jahr leiten Sie Burger King in Deutschland. Was haben Sie bisher erreicht?

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Andreas Bork: Wir haben in Deutschland 700 Standorte, davon sind 90 Prozent in Franchisenehmerhand, und setzen im Jahr einen hohen dreistelligen Millionenbetrag um. Wir wachsen 2011 deutlich und sind sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Ich denke, dass wir locker noch ein paar Hundert Standorte eröffnen können. 2010 haben wir 25 neue Restaurants eröffnet, in diesem Jahr planen wir weitere 25.

Deutschland ist doch übersät mit Burger-Restaurants. Die meisten gehören allerdings Ihrem Konkurrenten McDonald’s.

Der für uns relevante Markt der Schnellrestaurants ist in Deutschland 20 Milliarden Euro schwer. Man kann sagen, wir haben 20 Prozent Marktanteil im Hamburger-Markt, oder wir haben vier Prozent im Schnellrestaurant-Markt. Daran sieht man: Wir müssen uns breiter aufstellen.

Machen Sie jetzt auch auf Ökokost?

Der Hamburger ist nach wie vor gefragt. Wir stehen zwar hauptsächlich für flammengegrillte Burger, aber unsere Produktpalette geht viel weiter – mit Wraps, Salaten und vegetarischen Burgern waren wir sogar die Ersten am Markt. Der Durchschnittskonsument geht im Monat zweieinhalb Mal zu Burger King oder zum Mitbewerber. Das kann sich jeder gönnen, wie auch einmal ein Eis.

Ihr Konkurrent McDonald’s richtet mit Erfolg Coffeeshops ein. Was planen Sie?

Wir sind dabei, mehrere Hundert Restaurants umzustellen auf ein neues Design. Wir haben unseren Franchisenehmern einen starken monetären Anreiz geboten, schnell zu modernisieren, und haben schon 100 Standorte im neuen Design. Die BK Coffeebar ist ein integraler Bestandteil unserer Umgestaltung.

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1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 23.07.2011, 23:00 UhrAnonymer Benutzer: Peter

    burger King macht den Fehler, nur Mc Donalds hinterher zu laufen. Mit einem neuen Konzept, z.b. ähnlich wie Dave&Dean welche konsequent auf Qualität setzen und selbstverständlich auch bio im Angebot haben - mit einem solchen Konzept könnte burger King wirklich langfristig wachsen. Einfach nur Fleisch pressen und braten war gestern.

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