In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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12 Kommentareich als Postbeamter, mit der Lohngruppe A4z und 34 Jahren finde die Zerschlagung gut. Das mag nicht jeder verstehen, aber wenn man bedenkt, das ich für die Post zu teuer bin, mich, als beamter loswerden will, bleibt die Post nichts anderes übrig als mich in den Vorruhrstand zu schicken. Zwar nicht heute, nicht morgen, aber bald.
Und ich sage es direkt und offen, es ist mir egal, auf wessen Kosten ich meine Pension kriegen sollte, und ob für mich demnächst 2 oder 3 400 Euro-Jobber meine Arbeit machen sollen.
ich habe den Krieg nicht gewollt, wenn ich euch zu teuer bin, dann schickt mich in den Vorruhestand. Den Qualitätsarbeit wollt ihr doch gar nicht, ihr wollt doch nur billig.
Und am Ende denkt jeder an sich, ich auch.
Richtig! Qualität ist egal, nur das budget zählt! Und solange beamte des höheren Dienstes Niederlassungsleiter oder noch höhere Posten besetzen, wird die Deutsche Post auch niemals ein richtiges Wirtschaftsunternehmen werden können. Ein langfristig angelegtes Geschäftsgebahren sind anders aus als das behäbige immer gleiche gebrabel der Führungskräfte. Alle beschäftigten habe doch schon lange verstanden das sie von ihren Chefs nur verarscht werden. Aber ich hoffe auch das die Post endlich mal ne richtig hohe Abfindung zahlt. Und dann bin ich weg!!!
Wollen die Verleger das briefgeschäft kaufen, oder wie solch ich diesen Kommentar werten?
... das ständige geklingel von diversen briefträgern an der wohnungstür ist äusserst störend : ich werde zukünftig nur noch der "echten post" die tür öffnen...
Es ist schwer verständlich, warum die briefzustellung billiger werden soll, wenn statt 1 briefträger 5 briefträger unterwegs sind und 5 mal statt 1 mal eine entsprechende infrastruktur aufgebaut wird. Die Folge sind mit Dumpinglöhnen entlohnte briefträger und die mangelhafte Versorgung nicht mehr rentabler Routen. Andererseits muss man der Post vorwerfen, dass sie ihr Rationalisierungspotential nicht ausgeschöpft hat und somit Wettbewerbern den Einstieg erleichtert.
Wir haben in Deutschland wahrscheinlich den besten Postservice der Welt. Es gibt sicherlich immer noch Optimierungsbedarf, aber schaut Euch mal die Postsysteme in Spanien, Frankreich oder gar in außereuropäischen Ländern an. Was tun wir - wir motzen wie immer und die Politik möchte ein erfolgreiches Unternehmen zerschlagen. Ob ich über Dienstleister mit noch unmotivierteren (weil so gut wie nicht bezahlten) Zustellern meine Post 1. pünktlich und 2. überhaupt bekomme ist fraglich. Ob der Service der Post teuer ist??? Das soll jeder selber beurteilen, aber für 55 Cent bringe ich nicht einen brief innerhalb von einem Tag an den Empfangsort...
Übrigens zahlen wir über unsere Steuern wiederrum die Stütze für die Dumpinglohnangestellten, weil deren Einkommen häufig unter HartziV-Satz liegt.
ich glaube kaum, dass die abschaffung des mindestlohns etwas bringt. wir haben gerade wieder gewechselt - zurück zur post. die qualität war einfach inakzeptabel, briefe bis zu 2 wochen unterwegs. da nützt auch die kostenfreie abholung aus unseren räumen und das etwas geringere porto auch nichts.
Die Postzustellung ist (logistisch betrachtet) ein mit der Müllabfuhr vergleichbares Geschäft: Es gibt eine durch das Effizienzkriterium festgelegte Route und je mehr Geschäfte (briefe, Mülltonnen) pro Wegstrecke, pro Hausnummer bearbeitet werden (können), umso effizienter und rentabler die Produktionsprozesse und somit auch die Kosten.
in England hat man die Müllabfuhr mancherorts privatisiert und so kurvt dort nicht nur ein Müllauto durch die Straße, sondern zu verschiedenen Zeiten mehrere und holen selektiv den Müll bei ihren jeweiligen kunden ab. (Spritersparnis? LKW-Lärm ? Arbeitszeit der Fahrer ? investitionskosten für ein Müllauto ? Kostet alles ja NiX, nicht wahr ?! Dank 1 Euro Jobber im Dienste der Allgemeinheit ?)
Das ganze Müllgeschäft ist von starkem konkurrenzdruck und allgemeinem CHAOS geprägt. So sehr, dass man zwar dort noch keine neapolitanischen Verhältnisse hat, aber allgemein viel Müll auf der Straße rumliegen hat...weil die Unternehmen kommen ja nicht alle gleichzeitig, Leute vergessen ihren Termin, Mülltüten gehen kaputt, liegen rum, vergammeln weiter... werden von der Konkurrenz aktiv versteckt.....) inzwischen findet man, dass diese Form der Privatisierung und Mülltüten- Liberalisierung keine gute iDee war: eine Müll-idee. Doch hätte man mit ein bißchen Phantasie und gesunden Menschenverstand sich diese Verhältnisse nicht schon vorab ausmalen können? Muss man erst jeden Mist praktisch ausprobieren? WETTbEWERb muss es sein, alles andere führt ja nur zu ineffizienz und Wucher, so das "reichlich kurz gedachte" Credo der bWL.
Nun, auch ein "Monopolist" kann kontrolliert werden. Portokosten müssen genehmigt werden. Produktionsprozesse müssen optimiert werden. briefträger müssen m.E. keine unkündbaren Vollzeit-beamten sein, aber für einen "knochenjob" bei Wind und Wetter tagein, tagaus wenigstens halbwegs anständig bezahlt werden, und zwar "konkret ein paar Euro zwischen 10 und 15 EU bRUTTO die Stunde", also etwas oberhalb des Mindestlohns, das sollte drin sein.
ich sehe sonst meine unersetzbaren handgeschriebenen (Liebes)-briefe, die die hin und wieder schreibe und bekomme, sonst durch völlig unmotivierte, lustlose, frustrierte, für einen Hungerlohn versklavte Zusteller und Sortierer der Vernichtung, der Missachtung und der Zerstörung anheimfallen. Heutzutage verweigern ja sogar z. b. Zahnärzte eine qualitätsorientierte Arbeit, wenn nicht noch etwas mehr Kohle vom "kunden" zu ihm rüber für die Füllung fließt....) Und ob ein brief nun 10 oder 20 cent mehr kostet: meine Güte, so eine "Pfennigfuchserin" bin ich Gott sei Dank nicht, auch wenn mein Verdienst im Niedriglohnsektor annzusiedeln ist. Und MAssenbriefe: die sparen sich die Firmen und behörden zunehmend gleich ganz, da spielen doch Portokosten nicht die entscheidende Rolle ! Entweder brief oder gar kein brief mehr, diese Frage stellen sich die Versender der Post. Und jetzt machen sich ein paar private ANbieter einen Sport daraus, eine noch funktioniereden FLÄCHENDECKENDE Zustellung hinsichtlich Effizienz und Gewinn (wissen die Leser, wieviel eine briefsortiermaschine kostet?) kaputt zu machen.....
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Post-Zerschlagung: Gelbes Gegacker
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