Februar-Verkaufszahlen: Porsche und Audi legen in den USA kräftig zu

Februar-Verkaufszahlen: Porsche und Audi legen in den USA kräftig zu

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Große Zuwächse in den USA: Der neue Porsche Panamera Hybrid auf dem Genfer Autosalon.

Die Amerikaner entdecken den Konsum wieder: Der US-Autoabsatz zieht deutlich an. Das freut die deutschen Hersteller, allen voran Porsche, Audi und Volkswagen: Sie glänzten im Februar mit hohen Zuwächsen. Daimler und BMW legten in den USA hingegen nur moderat zu.

Die deutschen Autohersteller haben im Februar auf dem US-amerikanischen Markt deutlich mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Den größten Sprung machte Porsche mit einem Plus von 32 Prozent auf 2.019 Fahrzeuge, wie das Marktforschungsunternehmen Autodata mitteilte. Hohe Zuwächse verzeichnete den Angaben zufolge auch Audi mit einem Plus von 24,7 Prozent auf 7.753 verkaufte Autos. Damit entwickelte sich das Ingolstädter Unternehmen dynamischer als die Konzernmutter Volkswagen, die 21.461 Fahrzeuge verkaufte und damit 18,5 Prozent mehr als im Februar 2010.

Die Premium-Hersteller BMW und Daimler verzeichneten im Vergleich ein verhaltenes Wachstum. Der BMW-Absatz in den USA legte im Februar um 10,8 Prozent auf knapp 20.000 verkaufte Autos zu. Daimler konnte mit 16.660 verkauften Fahrzeugen 5,3 Prozent mehr absetzen.

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US-Autoabsatz steigt im Februar um 27 Prozent

Mit 993400 verkauften Neuwagen sind die US-Autoverkäufe im Februar um satte 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen, rechnete Autodata aus. Das ist der stärkste Zuwachs seit September vergangenen Jahres. Vor allem die Privatkunden haben zugeschlagen, berichten die US-Autobauer General Motors (GM) und Ford. Deren Zuwäche sind noch deutlich höher als jene der deutschen Hersteller auf dem US-Markt.

GM legte im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 45,8 Prozent zu und steht auch in absoluten Zahlen mit mehr als 200.000 verkauften Fahrzeugen an der Spitze des US-Automarkts. Das gelang dem Unternehmen nach Einschätzung der Experten des Autoportals Edmunds.com aber nur durch hohe Abschläge beim Preis. Demnach schraubte GM die Rabatte von im Schnitt 3519 auf 3849 Dollar pro Auto hoch.

Weltmarktführer Toyota stockte seine Kaufanreize von 1904 auf 2041 Dollar auf - und erzielte damit einen Zuwachs von 42 Prozent auf 141 800 Wagen. Den Japanern kam bei ihrem Comeback zugute, dass kürzlich die US-Verkehrssicherheitsbehörde herausgefunden hatte, dass die Unfallserie der Jahre 2009 und 2010 vor allem auf Fahrfehler und weniger auf technische Defekte zurückzufahren war. Vor einem Jahr waren bei Toyota die Verkäufe kräftig eingebrochen, nachdem Toyota eine Rückruforgie gestartet hatte.

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