In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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12 KommentarePlatz da !
Wie der Verkehr auf der heute schon überlasteten, überwiegend zweigleisigen, Kinzigtalbahn, dem zentralen bindeglied zwischen Fulda und Frankfurt, abgewickelt werden soll, wenn jetzt noch ein neuer Anbieter von Fernverkehrsleistungen dazukommt, ist schier unvorstellbar. Das geht wahrscheinlich nur unter Verzicht auf den Regionalverkehr. Na, das wird die Pendler aber freuen.
Und außerdem die Ex- und importeure, deren Waren nicht mehr von und zu den Häfen kommen, weil die Strecken auch für Güterzüge zu sein werden. Schöne, neue Welt !
Jetzt rächt es sich, dass die Politiker nicht rechtzeitig für mehr Schienenkapazität gesorgt haben.
Juhu! Endlich mal Wettbewerb für die Deutsche bahn. Es kann doch nicht sein, dass man mit einem SUV allein günstiger durch Deutschland fährt als mit einem umweltfreundlicherem Massentransportmittel. Vielleicht ändert sich ja dann endlich was an der Preispolitik. Hat man ja auch an der Telekom gesehen, als endlich andere Anbieter zugelassen wurden!!!
@MM
Zu "es kann doch nicht sein ..."
Richtig. Kann auch nicht. ist nicht. Rechnen sie mal. Richtig. So wie man das bei wirtschaftlichen Vergleichen macht: ALLE Kosten und den GESAMTEN erzielten Nutzen. Danach stecken Sie ihr SUV gleich direkt in die Schrottpresse, möglichst schnell weg mit Schaden.
Zur Frage Wettbewerb:
Der Anbieter verspricht ähnliche Leistungen bei geringeren Preisen. Aha. Mit gebrauchten Zügen. Die, die die Dbahn ausgemustert hat, damit sie nicht wegen altem Zugmaterial wieder durch die Medien gehetzt wird. Wer die wohl repariert? Richtig, Mitarbeitern, die freundlich, höflich, kompetent, leistungsbereit sind und vor allem für deutlich weniger Geld arbeiten. im Gegenzug erhalten wir noch mehr Preise zum Vergleichen, noch weniger netzinterne Synergien, der bahnfahrer muss noch mehr vergleichen und suchen, wann wie wo welches Ticket und wenn was nicht klappt, ist er selbst schuld. Schon die Privatisierung im Regionalverkehr klappt ja nur da vernünfig, wo die Privatanbieter sich komplett an das Preissystem der Db bzw. der Verkehrsverbünde angeschlosssen haben. Und wo die Mitarbeiter der verschiedenen Gesellschaften vor Ort unter der Hand Absprachen treffen, damit eigentlich nicht existierende Umsteigeverbindungen funktionieren. Wie die Privaten da noch ihr Geld verdienen, wenn sie alles machen wie die Db? Genau: Sie sparen an den Löhenn und Gehältern und haben wohl auch geringere Verpflichtungen gegenüber der Netzinfrastruktur. Na Klasse. Wieder mal so eine marktwirtschaftliche Erfindung, bei der der Mensch das Nachsehen hat - aber Hauptsache "Markt".
Wenn man sieht, wie unübersichtlich die bahnfahrerei in England ist, dann wünscht sich die gute alte Staatsbahn zurück.
„Wir werden preiswerter sein als die Deutsche bahn und hinsichtlich der Qualität keine riesigen Abstriche machen“
Abstriche hinsichtlich der Qualität? ist mir völlig neu, dass es hierzu noch Spielraum nach unten geben sollte. Die Db bewegt sich bei der Qualität bereits unterirdisch. Und was die Preise angeht, die sollten auf, nicht um, 20% gekürzt werden.
Danke, Klartexter, Sie sprechen mir aus der Seele.
Durch Konkurrenz wachen die Schlafmützen hoffentlich auf...
Der Kunde ist der Gewinner, der Mitarbeiter der verliere! Aber was kümmert es den Kunden, schließlich Arbeitet der Gewinner ja nicht bei der bahn (Privaten bahn).
Solidarität wird bei der Privatisierung nicht bedacht, Hauptsache man kommt von A nach b mit einem günstig Tarif, unbedacht zu welchen Tarif die Leute Arbeiten
@Hans P.
entweder ist es Halbwissen oder Populismus!?
1. Regionalverkehr: Die Preisbindung erfolgt durch den besteller der Verkehrsleistung, dem jeweiligen bundesland. Die Verkehrsleistung wurde vorher ausgeschrieben und der wirtschaftlichste Anbieter erhält den Zuschlag. Das das nicht mit verschlechtertem Service einhergehen muss, hat z.b. die www.ostseelandverkehr.de (ehem. OME) bewiesen. Sie waren Trendsetter in bezug auf Service, Freundlichkeit und Qualität, an der sich die bahn im Regionalverkehr bis heute nicht heran gearbeitet hat.
2. Thema gebrauchte Züge und Fernverkehr der Db
Dazu mal folgendes, weil ich es nicht besser schreiben könnte:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/archiv/dok/192/192254.intercity_erhalten_und_fernverkehr_auf_d.html
Somit hat vielleicht die Abzocke mal ein Ende, gerade für die Leute, die es nicht so dicke haben sowie bund und Länder, die auch nicht gerade im geld schwimmen. Passt irgendwie in die Zeit, finde ich. Willkommen, bahn 2.0!
Für private Angebote sollte man grundsätzlich positiv gestimmt sein. Die Db hatte in den letzten 20 Jahren ihre Angebote reduziert. Warten wir es ab, ob die privaten es besser können. in unserer Region wurden von der Db folgende Strategien durchgeführt:
- Schließung und Verkauf von bahnhöfen
- Abbau von vielen Gleisanlagen
- stendige Preiserhöhung (Personenverkehr ca. 400 % in 20 Jahren)
- Verschrottung alter Loks, statt Verkauf an andere Unternehmen
- kein Personal für Fahrkartenverkauf
- kein Personal für beratung zu bevörderungstarifen (auch in Großstätten)
- teure Gleisanbindung für Firmen, greifen lieber auf Lkw zurück, obwohl diese früher Gleisanbindung hatten
ich hoffe es wird mit privater initiative besser.
Grundsätzlich belebt Konkurrenz das Geschäft.
Solange sie lokale und regionale Nischen bedienen sind Privatbahnen sicher sinnvoll und nützlich - für Anbieter und Kunden.
im Fernverkehr sehe ich Privatbahnen eher skeptisch.
- Sie werden "Rosinenpicken" betreiben und nur wirtschaftlich lukrative Strecken betreiben.
- Umsteigeverbindungen werden (noch) unzuverlässiger.
- Wie sieht es mit der Vernetzung Db/Privatbahn aus? Gilt meine Fahrkarte (z.b. bC 100) überall oder wird die gerade gewonnene Mobilität eher wieder eingeschränkt?
- Werden die Gewerkschaften die notwendigerweise schlechteren Arbeitsbedingungen zulassen oder droht nun ständig irgendwo in der Republik ein Lokführerstreik?
- Wie gut werden (vernetzte) Fahrplanauskünfte sein?
Als beruflicher Vielfahrer bin ich neugierig, ob hier wirklich gerade das Rad neu erfunden wird...
Es ist eigentlich immer wieder das gleiche: ob Post und Paketdienste, infrastruktur wie z.b. die bahn. Privatisierung ist in Mode. Kurzfristig werden Scheinverbesserungen gefeiert und schon bald beginnt der Katzenjammer: der Service wird schlechter, die Preise steigen und irgendwie ist für den Kunden wieder alles noch komplizierter und komplexer geworden.
Sicher, Konkurrenz soll ja das Geschäft beleben. Aber ist diese immer sinnvoll? ich denke, gerade bei infrastrukturthemen ganz klar NEiN! Es ist doch völlig klar, dass ein neuer Marktteilnehmer sich ersteinmal die Rosinen rauspickt. Der neue briefdienst beliefert nur 3 ballungszentren (die Post muss selbst jede Hallig versorgen) und der neue bahnanbieter sucht sich die rentabelste Strecke aus, auf der heute die vollsten Züge auf und ab fahren (während die Db jedes Kuhdorf regelmäßig anzufahren hat). Klar, dass der neue Wettbewerber anders wirtschaften kann. Und so führt eben gerade diese Öffnung erst zu einer Wettbewerbsverzerrung! Und zu Komforteinbußen. Plötzlich kann der bahngast nicht mehr bei einer Stelle buchen, sondern benötigt mehrere Tickets. Und ob es eine Umsteigeverbindung und abgestimmt Fahrpläne gibt ist wohl zweifelhaft. Sollte irgendwann einmal für alle Teilnehmer der pure Wettbewerb herrschen, so werden sich dann alle nur noch auf die rentablen Strecken fokussieren und alle anderen aufgeben. Wäre damit jemandem geholfen?
Das Problem ist zudem, dass die benefits einer infrastruktur nicht sofort ersichtlich sind. Die bahn ist nicht nur ein autonomer betrieb, der Kosten und Erlöse verursacht. Vielmehr ist eine hervorragend ausgebaute infrastruktur deutlich mehr als das reine befördern von Personen von A nach b. Sie ist Grundlage für Mobilität, industrien, Wohnqualität u.v.m. Hier alle Kosten und Erlöse gegenüber zu stellen, ist quasi unmöglich. Dies jedoch wäre die Voraussetzung für funktionierenden Wettbewerb.
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Kommentare zu: Deutsche Bahn bekommt Konkurrenz
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