In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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122 KommentareDie Filmwirtschaft ist absolut Spitze im Jammern.....und im Geld verdienen. in der Presse liest man wöchentlich, wie jeder neue Film in immer kürzerer Zeit neue Einnahmerekorde aufstellt. Auch DVDs mit uralten Schinken werden dem Handel aus den Händen gerissen.
Wo bitte erleidet diese industrie irgend einen Schaden?
Spricht man mit Leuten aus der Filmbranche, dann sind es nicht die blockbuster wie Avatar, die unter den Raubkopien leiden, sondern die Streifen, die nicht zum Kassenschlager werden. Hier überlegen sich die Zuschauer: Gehe ich ins Kino, oder schau ich ihn mir im Netz an? Am Ende entscheiden sich viele fürs internet und die Streifen verdienen so weit weniger als früher. Und das dürfte der branche schon schwer im Magen liegen - selbst wenn natürlich auch immer etwas zweckgejammert wird.
Herr Stölzel, ich glaube, die Entscheidung ist nicht, ob man ins Kino geht oder sich den Film im internet anschaut. Es ist bei vielen, vor allem Jugendlichen, die Entscheidung: Schaue ich mir den Film im Netz an oder sehe ich ihn mir gar nicht an.
Und jeden geschauten Film im internet als einen Verlust für die Filmindustrie zu werten, ist falsch. Er würde sonst einfach nicht geschaut.
@buda Da mag was dran sein, allerdings verdient die Filmwirtschaft ja auch noch was an den DVDs, ob über Verleih oder Verkauf. Und hier dürfte es definitiv Einbußen geben. Daran ändern auch iTunes, Maxdome und Videoload nix. Die Zahlen über die Schäden sind in der Regel natürlich nicht 100%ig verlässlich. Aber der Link hier unten erklärt unter anderem, wie solche Zahlen zustande kommen - nur so als Hintergrund:
http://www.uni-weimar.de/cms/index.php?id=455&mitteilungid=34398
Die Filmindustrei ist einfach zu doof sich auf den Markt einzustellen.
Die Leute wollen halt Filme online ansehen und nicht ins Kino laufen müssen wo so ein Abend für Zwei schon mal 30,- Euro kostet.
ich dachte immer, wir leben in einer Zeit in der man versteht das neue Zeiten anbrechen. Aber Pustekuchen, Menschen halten immer noch an Pfünde fest. ihr werdet noch erleben in den nächsten Jahren, das Filme gratis ins Netz kommen und die Produzenten trotzedem Geld verdienen.
Es ist doch viel einfacher zu jammern als mal was für den Geschäftserfolg zu tun.
Sowohl Film- und Musikindustrie müssen endlich einsehen, dass das ehemalige Geldschröpfen (30 DM für ein Album!) einfach nicht mehr geht! Der Wandel der Zeit trifft auch diese branche. Auch sie müssen viel effizienter und kostengünstiger arbeiten, wie alle anderen Sektoren eben auch. Statt dessen verplempern sie jedoch ihr Geld lieber in Anwälte und sinnlose Klagen. Fehlendes innovationsvermögen führt jedoch immer so oft zum Untergang.
@ HH, gast ich stimme dem zu, dass Musik- und Filmindustrie den Wandel massiv verschlafen und viel zu spät ihre inhalte im Netz legal angeboten haben. Doch mittlerweile gibt es solche Angebote (bis auf einige Ausnahmen). Das Argument stimmt also meiner Meinung nach nur noch bedingt. Zudem bin ich natürlich (schon aufgrund meines berufes) absolut dafür, geistiges Eigentum zu schützen. Wie würde unsere Welt heute ohne geistiges Eigentum - Patente, Copyright auf Filme, bücher usw. - aussehen. Sie wäre nicht, was sie ist. Der Fortschritt braucht geistiges Eigentum und dessen Schutz. Denn wenn man damit kein Geld mehr verdienen kann, wird keiner sich mehr die Mühe machen, es herzustellen. Ende der Predigt.
das ganze Versteckspiel erinnert mich an Steuerhinterzieher. Vielleicht mal nen paar banker fragen, wie die das System aufbauen würden
Es gibt durchaus Studien, die für die Abschaffung von Patenten, geistiges Eigentum etc. plädieren.
Man betrachte nur die Geschäfte die unter dem Deckmäntelchen Patentschutz gemacht werden. Auch wäre das Ausruhen auf Patenten nicht mehr möglich. in der Regel handelt es sich um eine behinderung der Verbreitung von Wissen. Wobei man sich die Frage stellen muss, wie man die Geistigen Urheber entschädigt und anreizintensiv entlohnt.
bleiben wir besser beim heutigen System...sonst produzieren wir nur noch Poser.
ich möchte mal gerne von einem Wirtschaftstheoretiker wikipedia erklärt bekommen.
Hier wird aber am Thema doch etwas vorbeidiskutiert. Es handelt sich ja nicht um private Menschen, die ueber Torrents und Filesharing Kinofilme kostenlos "zur Verfuegung stellen", sondern um eine Form der organisierten Kriminalitaet, die sich Luecken in nationalen internetgesetzgebungen zu Nutze machen und dabei ohne viel Eigenleistung ordentlich abkassieren (und dabei - siehe Goggle - auch einige ansonsten ehrliche Unternehmen mitprofitieren lassen).
Es geht also weniger um das Thema Kino, DVD oder umsonst. Wenn die Taeter nicht gefasst werden koennen, wird die deutsche Gestzgebung wohl dafuer sorgen, dass den Endanwendern der Zugang erschwert wird, und das wiederum kann zu einer Einschraenkung der internetfreiheiten fuehren.
Das sehe ich aehnlich wie bei (leichten) Drogen: "unter Freunden" ist das okay, aber man muss ja nicht gleich die Syndikate dafuer verteidigen, dass sie systematisch Gesetze brechen.
Und Ja!, ich weiss, dass ich hier eine Doppemoral vertrete. bin ja auch nur ein Mensch ;-)
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Kommentare zu: Erfolglose Jagd auf die deutschen Raubkopierkönige
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