Kommentare zu: Banken: Der Staat übernimmt das Kommando

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34 Kommentare
  • 17.01.2009, 12:26 UhrAnonymer Benutzer: Naja

    So recht viel anders war es doch bisher auch nicht - die Aktionäre haben immer in die Röhre geschaut (selbst wenn wir nun die letzten Kurseinbrüche vernachlässigen). Egal ob Allianz, Daimler, banken...die Gehälter der Manager gingen durch die Decke, die der "einfachen" Mitarbeiter in Richtung Keller. Die Aktionäre hatten und haben nichts (ausser kurzfristige 20%-Kurssprünge wenn Leistungsträger wie Schrempp endlich abtreten).
    War doch alles bisher mehr ein Management-Value-Ansatz denn ein Shareholder-Value-Ansatz. Der Aktionär als buhmann und die Manager als eigentliche Profiteure.

  • 17.01.2009, 12:37 UhrAnonymer Benutzer: Dithie

    Zu: Der Staat..
    Selber nicht wirtschaften können,siehe, die nicht mehr bezahlbaren
    Staatsschulden,dann Lb-Hypo-banken,ein einziger maroder und kor-
    rupter "Haufen" , die wollen verstaatlichen,das riecht nach A.Merkel
    Vergangenheit! Anstatt die" Verursacher"-Spekulanten hinter Schloß
    +Riegel zu schicken ,macht noch unsere" Rechtssprechung" denen einen Deal..!Wie kann es sein das 55 Mill. Gelder verspekuliert wur-
    den und 5,3 Mill. bußgeld verhängt werden,sonden gehören hinter..
    Schloß +Riegel !

  • 17.01.2009, 16:39 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    ich bin nun leider ganz verwirrt. bis zum letzten Sommer schallte es aus allen Kanälen - sprich: Wirtschaftsverbände, Unternehmen, FDP, aber auch der Wiwo - dass der Staat sich aus der Wirtschaft zurückziehen solle und die allein machen lassen solle. Nun schallt es aus allen Kanälen, dass der Staat unbedingt alles retten muss, weil das bankenwesen seine ganze branche und mittelbar die ganze Wirtschaft nicht nur in den Graben sondern mit voller Wucht gegen die Wand gefahren hat. Was stimmt denn nun? Vielleicht kann hier die Wiwo mich mal aufklären? ist der freie Markt nun das beste oder nicht?

  • 17.01.2009, 19:20 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Medenbach

    was spricht dagegen, alle banken auf Dauer zu verstaatlichen, die
    Manager auf Hartz iV zu setzen, neue Manager mit höchstens Euro fünfhunderttausend p.a. - keinerlei boni! - zu entlöhnen und die freie Wirtschaft mit dringend benötigten Krediten zu versorgen?

  • 17.01.2009, 19:52 UhrAnonymer Benutzer: Vates

    Josef Ackermann ist auf dem richtigen Weg, wenn er den bankinternen Eigenhandel mit Aktien abschafft. Er realisiert jetzt diese Verluste um wieder zu einer seriösen belastbaren bilanz zu gelangen. Andere institute sollten ihm auf diesem Weg schnell folgen. Die staatliche "bad bank" würde der deutschen Politik auf Jahre jeden Spielraum zu Gestaltung der öffentlichen Aufgaben nehmen. Sie ist keine Zukunftsgestaltung, sondern die Verknechtung des deutschen Steuerzahlers.

  • 17.01.2009, 23:52 UhrAnonymer Benutzer: Prophet

    Als Wirtschaftsblatt sollte die WiWo die interessen ihrer Käufer vertreten und nicht die der neoliberalen Verbrecher und korrupten Politiker die die Aktionäre und Anleger geschädigt haben.

    Schlagt den bangstern und korrupten Politikern die diese Krise ermöglicht haben erst mal die Köpfe ab !!

  • 18.01.2009, 00:26 UhrAnonymer Benutzer: hiasl

    ich kann an den Vorstellungen von Attac nichts anstößiges finden. back to the roots. Damit unsere Wirtschaft überleben kann, müssen sich die banken auf ihre Rolle als Finanzintermediär zurückbesinnen. banken nehmen ja als Versorger von Staat, Unternehmen und Haushalten mit Liquidität eine öffentliche Funktion wahr. Das steht nun im Widerspruch zu shareholder value. Ein Verstattlichung unseres Finanzsystems würde den banken eigentlich nur gut tun.

  • 18.01.2009, 01:13 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Dr. von Tunix

    Sehr recht Herr Kollege Medenbach! - Und uns sollte man endlich leistungsgerecht bezahlen! - da würde man aber was sparen!

  • 18.01.2009, 06:05 UhrAnonymer Benutzer: to-Ackermann

    Hilfeschrei der Regierung
    bauernopfer
    Auch wenn ich gerne die 2.500 Euro Abwrackprämie hätte, es sei dem gegönnt, .....

    Aber im Endeffekt zeigt dieses, dass neben den verbleibenden sparsamen die sich kein neues KFZ leisten konnten und es nicht können auf die - untere - Schicht des Einkommens zugegriffen wird.

    Die Mittelschicht?

    Durch diese Prämie von 2,5 Mrd. wird von denen die sich bisher kein neues Auto leisten konnten, mit einer Ausnahme von ca. 10%, verlangt, dass Sie ca. 20 Mrd. der industrie zur Verfügung stellen!
    Nur mal so,
    oder aus der eigenen Verschuldung heraus!
    Das letztere sichert noch nicht einmal den eigenen Arbeitsplatz, da die Gewinne in der globalen Wirtschaft verschwinden oder verspielt werden.
    - Das heißt neue Produktionsstandorte, a´la Nokia und Co., in billiglohnländern!
    oder Millionen Gehältern die ggf. auf den Malediven verschwinden.

    Herr A., kann ca. 15 Mio./a in seinem Leben nicht aufessen.
    - Auch - damit gerät ein Wirtschaftskreislauf ins absurdum.
    ist das Politik oder Regieren? Nein.

    Es ist ein Hilfeschrei der Regierung ohne gleichen!

    ist es der viertel der Wirtschaft der Automobilindustrie, die nur Peanuts sind, gegenüber der 500 Mrd. die für die banken bereitgestellt wurden.
    Da kann man sehen wie viel Wirtschaftskaufkraft der Wirtschaft und "denen die die Werte geschaffen haben" entzogen wurde, Herr Ackermann.

    Herr Ackermann, ihr Lohn in aller Ehren, ich habe an Deutschland über mein halbes Leben gebaut, wie auch immer. Und Sie wissen was daraus geworden ist, Sie haben u.a. eine funktionierende AG übernommen.
    - Sie bekommen, wofür auch immer 15.000.000 Euro.
    - Wir, eine Fam. 2 Kinder erhielten - letztes Jahr - (12 Monate) nur ca. 1.050 Euro!
    - Obendrein werden und sollen wir für unsere Arbeit und unser erspartes - enteignet - werden.
    - Trift dieses ihrem Satz: " Dies ist das einzige Land, in dem diejenigen, die Erfolg haben und Werte schaffen, deswegen vor Gericht gestellt werden. "

  • 18.01.2009, 14:37 UhrAnonymer Benutzer: Armes kleines Onkel Paul

    Das ist wieder typisch, da werden Milliarden den bank- (Managern, eher raffgierige Gauner) in den Rachen geschmissen und in 2 - 3 Jahren, wenn die Misere ausgestanden ist, machen diese "Spezialisten" weiter wie bisher. Laßt doch diese institute pleite gehen - es ist weitaus günstiger, billiger - die bundesbank leiht, zum wesentlich günstigeren Zinssatz, den notleiden betrieben direkt die benötigten beträge.

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