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Finanzkrise: Bis zu 900.000 Deutsche vom Einbruch britischer Lebensversicherungen betroffen

Bis zu 900.000 Deutsche sind nach einem Bericht der WirtschaftsWoche vom Einbruch britischer und irischer Lebensversicherungen betroffen. Einige Versicherer haben gerade die Guthaben ihrer Kunden bei den sogenannten With-Profit-Policen um bis zu 22 Prozent gesenkt.

Gebäude einer Versicherung in Quelle: AP
Gebäude einer Versicherung in Köln Quelle: AP

Rund 900.000 Deutsche sind Kunden britischer und irischer Versicherer, etliche haben in diese Art von Policen investiert. Wer jetzt aussteigt, muss herbe Verluste hinnehmen.

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Auch generell haben die Policen ein höheres Risiko. Sollten sich die Aktienmärkte in den nächsten Jahren äußerst schlecht entwickeln, könnten Versicherte im schlimmsten Fall nicht einmal mehr ihre eingezahlten Beiträge zurückerhalten. Denn bei diesen angelsächsischen Lebensversicherungen, die seit Mitte der 90er Jahre auch in Deutschland angeboten werden, gibt es keine garantierte Mindestverzinsung. Außerdem können die Lebensversicherer in Großbritannien und Irland bis zu 100 Prozent des Kapitals in Aktien investieren und leiden wegen ihrer höheren Aktienquote deshalb besonders stark unter der Finanzkrise. Deutsche Lebensversicherer halten derzeit aber einen Aktienanteil von unter zehn Prozent.

Für deutsche Anleger macht es zudem einen großen Unterschied, ob ihre With-Profit-Police von einem irischen oder britischen Versicherer ausgestellt wurde. Denn im Gegensatz zu Großbritannien gibt es in Irland im Fall einer Pleite kein Sicherungssystem. Die Versicherten gehen leer aus. Einen Komplettschutz gibt es in Großbritannien aber auch nicht. Hier sind die ersten 2000 Pfund ganz und der restliche Policenwert zu 90 Prozent gesichert.

16 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 28.02.2009, 19:12 UhrAnonymer Benutzer: Dietmar

    kenne nicht den angegriffenen Artikel aber über Sicherheiten meine eigene Meinung : Gegen Null !
    Sollte sich möglicherweise das engl. Pfund seit Jahrzehnten gegenüber anderen Währungen wegen seines Zinsvorteiles stabil gehalten haben ? Sollte das Pfund das Leitzinsziel der der bank Of England von " null Prozent " nicht ohne massive Abwertungen wegstecken ?
    bedenken ja .
    , aber ich versuch Optimist zu bleiben .

  • 27.11.2008, 12:13 UhrAnonymer Benutzer: Markus Graf

    Schade das wiwo dieses Thema so schlecht recherchiert hat. Royal London bietet z.b. eine Ablaufgarantie mit Mindestverzinsung optional an. Man hätte nur unter www.inrenco.com nachlesen müssen.....

  • 26.11.2008, 21:21 UhrAnonymer Benutzer: H.MöSSNER

    Den vorangegangen Kommentaren kann ich mich nur anschließen. Den Fachmann ärgert's weil inhaltlich größtenteils falsch, den Verbraucher verunsichert's, weil er es nicht besser weis - aber Hauptsache mal wieder einen reißerischen Artikel geschrieben. Wie in der biLD-ZEiTUNG. Das Niveau der WiWo sinkt.

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