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Finanzkrise: Pharma-Milliardär Adolf Merckle ist tot

von dpa

Der Pharma-Milliardär Adolf Merckle hat wegen seiner schweren Verluste in der Finanzkrise Selbstmord begangen.

Der Unternehmer Adolf Merckle Quelle: dpa
Der Unternehmer Adolf Merckle (Archivfoto vom 17.01.2005). Quelle: dpa
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Die wirtschaftliche Notlage seiner Unternehmen (ratiopharm, HeidelCement) und „die Ohnmacht, nicht mehr handeln zu können“, hätten den 74-Jährigen gebrochen, teilte die Familie in Ulm mit. „Er hat sein Leben beendet.“ Merckle galt mit einem geschätzten Vermögen von 6,9 Milliarden Euro als fünftreichster Mann Deutschlands.

Die Staatsanwaltschaft Ulm erklärte, Merckle sei am gestrigen Abend bei einem Bahnunfall nahe seiner Heimatstadt Blaubeuren ums Leben gekommen. Es gebe „keine Hinweise auf Fremdverschulden“. Merckle hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus zuverlässiger Quelle vor einen Zug geworfen und einen Abschiedsbrief hinterlassen.

Merckles Firmenimperium - darunter der Pharmakonzern ratiopharm und der Zementhersteller HeidelbergCement - war durch die Finanzkrise und nach Verlusten bei Spekulationen mit VW-Aktien ins Wanken geraten. Zuletzt hatte es wochenlange zähe Verhandlungen mit den Gläubigerbanken über einen Überbrückungskredit in Höhe von 400 Millionen Euro gegeben. Im Gegenzug sollte Merckle aber die Kontrolle über wichtige Teile seines Unternehmensgeflechts abgeben. Die baden-württembergische Landesregierung hatte eine Bürgschaft zugunsten Merckles abgelehnt.

Fünf Milliarden Euro Schulden

Der Finanzierungsbedarf Merckles wurde in Finanzkreisen auf bis zu eine Milliarde Euro geschätzt. Weitere Quellen sprechen davon, dass auf Merckles Vermögensverwaltung VEM mindestens Schulden in Höhe von drei bis fünf Milliarden Euro lasten.

Hintergrund der Krise bei VEM sind Kapitalerhöhungen vor allem bei HeidelbergCement, die teilweise mit Krediten finanziert wurden. Als Sicherheiten für diese Kredite wurden Aktien hinterlegt. Durch die Finanzkrise ist deren Wert abgestürzt. Außerdem hatte sich der Milliardär mit VW-Aktien verzockt und einen dreistelligen Millionenbetrag verloren. Im weit verzweigten Merckle-Imperium sind mehr als 100.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz liegt bei 30 Milliarden Euro. Rund 100 Unternehmen sollen zu Merckle gehören

84 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 12.01.2009, 17:56 UhrAnonymer Benutzer: Susanne

    Zur Mitte hin ----- wie die Chinesen

    Auch ich bin Millionärstochter ... aber ich habe aus Liebe einen armen, ungebildeten Mann geheiratet, der zudem aus dem Asozialen Milieu ist .... ich habe ihn sozusagen aus dem Sumpf gezogen, da er auch noch hochverschuldet war ...

    what shall´s --- jetzt bin ich nicht mehr reich --- und er nicht mehr arm --- und unsere Kinder sind normal geboren, werden normal aufwachsen und normal bleiben ... und ich hätte nichts dagegen, wenn sie ein Handwerk lernen, denn Handwerk hat goldener bolden.....

    Also nochmals: NiCHT Reich zu reich .... nicht arm zu arm.........sonder reich zu arm und arm zu reichen ....wir müssen teilen lernen, wie unser bischof sagt

  • 12.01.2009, 17:24 UhrAnonymer Benutzer: Susanne

    Karriere ist wenn das Pferd ohne Reiter vor dem Tor der Ewigkeit steht.

    So ist es, wenn man das Geld anbetet

    Wenn der Erfolg weg ist, ist alles weg .... das "Wenige kann oft mehr sein"

    bischof Mixa würde sagen, objektiv gesehen hat der Mensch kein Recht, sich selbst zu töten..., da das Leben ein Geschenk Gottes ist

    in unserem Staat ändert sich vorerst NiX:

    Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer armer

    What shall´s ............ ich werde für ihn beten

  • 11.01.2009, 22:26 UhrAnonymer Benutzer: Mick

    @ kennste dehn schonn ;-(

    der iman hätte gesagt: "isch schlitz disch du unläubiger Hundesohn."

    Darauf hätte der Pfarrer geantwortet: "die Kreuzritter werden mir deine Rübe bringen, du lausiger Heide."

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