
„Es kann sein, dass es weniger wird als fünf Milliarden Euro, aber auch mehr, falls sich das Marktumfeld weiter verschlechtert“, sagte KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier. Das sagte sie in einem gestern vorab veröffentlichten Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Bislang habe die KfW die Risikovorsorge auf 4,95 Milliarden erhöht. Zudem habe die KfW ihre 38-prozentige Beteiligung an der IKB um 400 Millionen Euro abgeschrieben.
Zum Zeitpunkt eines IKB-Verkaufs sagte Matthäus-Maier weiter, zunächst müsse der Jahresabschluss 2006/2007 geändert, geprüft und fertiggestellt werden. Für den Verkauf sei dann noch der neue Zwischenbericht erforderlich. Die entlassenen Vorstände der IKB Deutsche Industriebank werden nach Informationen der Wochenzeitung „Die Zeit“ aber nicht für die Verluste haften müssen. Außerdem erhielten die Manager noch bis zum Ende des Jahres ihr Gehalt von der Bank, berichtete die „Zeit“ aus Kreisen des Aufsichtsrates.
Ex-Vorstände erhielten sogar Erfolgs-Boni
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