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Finanzkrise: Staat prüft Einstieg bei Hypo Real Estate

von dpa

Knalleffekt zur Mittagszeit: Der Bund prüft einen Einstieg beim angeschlagenen Finanzkonzern Hypo Real Estate. Erst gestern hatte Bundeskanzlerin Merkel erklärt, sie strebe keine weitere Staatsbeteiligung bei Unternehmen an.

Das Logo der Hypo Real Estate Quelle: AP
Das Logo der Hypo Real Estate am Hauptsitz des Unternehmens in München. Quelle: AP
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 Nach Informationen der Deutschen Presse- Agentur dpa aus Finanzkreisen ist aber noch keine Entscheidung gefallen. Der schwer angeschlagene Immobilienfinanzierer selbst wollte sich nicht zu einem möglichen Einstieg des Bundes äußern. „Kein Kommentar“, sagte ein Firmensprecher heute in München. Es würden verschiedene Modelle geprüft, um die Interessen der Steuerzahler zu schützen, hieß es in den Kreisen.

Zu den Optionen soll auch eine Beteiligung von 25 Prozent plus eine Aktie wie im Fall der Commerzbank zählen. Die im MDAX notierte HRE hatte bereits Staatsgarantien über 30 Milliarden Euro erhalten.

In mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen hieß es, der Bund sehe eine direkte Beteiligung an der HRE als eine von mehreren Möglichkeiten. Eine weitere Teilverstaatlichung eines großen deutschen Finanzhauses sei nicht das primäre Ziel der Verhandlungen.

Eine Sprecherin des Banken-Rettungsfonds SoFFin lehnte eine Stellungnahme ab. Die HRE stand im Herbst als Folge der weltweiten Finanzkrise kurz vor der Pleite. Bund und die privaten Banken mussten den Immobilien- und Staatsfinanzierer mit 50 Milliarden Euro Kreditlinien retten.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 14.01.2009, 13:24 UhrAnonymer Benutzer: Wieviel Bank

    verträgt der Staat um nicht dereinst als Superbank selbst in die Knie zu gehen ?

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