So dürfte die Regierung für das Rumpfgeschäft von Northern Rock zwar Käufer finden. Aber da Großbanken aus Wettbewerbsgründen nicht infrage kommen, bleiben nur wenige Kandidaten übrig: Private Equitiy Firmen oder Superunternehmer Richard Branson etwa. Vielleicht wird Northern Rock auch durch Umwandlung in eine Genossenschaftsbank reprivatisiert. Wenn zehn Milliarden Euro in die Staatskasse kämen, wäre das viel.
Zwar zahlte Northern Rock bisher 14 Milliarden Euro an Staatshilfen zurück. Doch dem stehen 30 Milliarden an Liquiditätshilfen gegenüber. Um die Aufspaltung zu finanzieren, werden weitere 8,9 Milliarden Euro Staatsgelder fällig. Ob die dafür ausgelagerten Schrottpapiere jemals etwas bringen, wird sich erst in mehreren Jahren herausstellen.
Risiken noch immer unklar
Große Fragezeichen stehen auch hinter der Privatisierung der RBS, die toxische Papiere im Wert von rund 350 Milliarden Euro verbucht hat, und hinter Lloyds, wo für knapp 290 Milliarden Euro Giftmüll liegt. Die RBS will das Risiko für weniger Geld als geplant bei der staatlichen Kreditversicherung APS abladen. Das eröffnet Chancen einer Kapitalerhöhung ohne den Staat. Lloyds-Chef Eric Daniels will Schulden von etwa elf Milliarden Euro in Aktien umwandeln und plant eine Kapitalerhöhung von bis zu 17 Milliarden Euro. Das würde den Staatsanteil verwässern.
Verbleibende Risiken sind kaum abzuschätzen. „Alle diese Institutionen haben sehr komplexe Bilanzen“, manche Geschäftsfelder seien „noch nicht voll durchschaubar“, sagt Elisabeth Rudmann von der Ratingagentur Moody’s. „Deshalb würde ich auf die Frage, ob wir wirklich alles wissen und alle Risiken kennen, die diese Banken eingegangen sind, mit einem klaren Nein beantworten.“














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Alle Kommentare lesen19.11.2009, 10:14 UhrAnonymer Benutzer: Tscharli Dall
deshalb liebe Leute - lebt jetzt im hier und heute und macht euch
keine Sorgen was im Alter wird - die Natur gibt uns immer was wir
brauchen wenn sie vom Menschen nicht vernichtet wird - wer heute
noch " Papierwerte " wie Lebensversicherungen anschafft ist selbst
schuld - übrigens Sorgen und Dauergrübeln macht krank
16.11.2009, 19:30 UhrAnonymer Benutzer: deutschermichel
Der dumme Deutsche hat ein gutes Wissen,versteht aber wenig!!!
Am Ende ist der dumme Deutsche den Englaendern immer unterlegen!
www.deutschermichel.com
Deutschland Kenner
05.11.2009, 13:38 UhrAnonymer Benutzer: Moskauer
überall Chaos auf der Welt, Verunsicherung, Deregulierungen, Schulden, vllt. bald Armut viel Armut....
die Welt die wir kannten (bzw. die Fassade davon), die wird es nie mehr geben...
wohin wir steuern ist unklar.. also ein Spannender Film!
und wir sind nicht nur Zuschauer, sondern auch mitten drin!!!