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Flugverkehr: Verdi bestreikt Lufthansa ab Montag

von AP, dpa und rtr

90,7 Prozent des gewerkschaftlich organisierten Boden- und Kabinenpersonals der Lufthansa wollen den Streik. Das ist das Ergebnis der Urabstimmung. Verdi will am Montag loslegen. Die Kranich-Airline hat sich einem Zeitungsbericht zufolge aber mit einem detaillierten Notfallplan darauf vorbereitet.

Heute wird das Ergebnis der Quelle: AP
Heute wird das Ergebnis der Streik-Urabstimmung von Ver.di bekannt gegeben Quelle: AP

„Wir werden uns ab Montag im Arbeitskampf befinden“, sagte Verdi-Vorstand Erhard Ott heute in Berlin. Die Streiks würden zeitversetzt an allen Standorten stattfinden. Die Stimmung unter den Beschäftigten sei explosiv. Verdi fordert für die rund 52.000 betroffenen Beschäftigten eine Lohnerhöhung um 9,8 Prozent für ein Jahr. Lufthansa hatte zuletzt eine Erhöhung von 6,7 Prozent in zwei Schritten und eine Einmalzahlung angeboten.

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Mit ihrem Notfallplan will die Fluggesellschaft selbst bei der aggressivsten Streikvariante bis 75 Prozent der Flüge sicherstellen, schrieb die „Rheinische Post“ in ihrer heutigen Ausgabe unter Berufung aus Unternehmenskreise. Lufthansa-Sprecherin Claudia Lange wollte diese Zahl am Morgen nicht kommentieren. Sie verwies darauf, dass noch gar nicht klar sei ob, und wenn ja wo gestreikt werde. Aber natürlich bereite sich das Unternehmen auf einen möglichen Ausstand vor.

Flugverkehr soll durch Bahn unterstützt werden

Die „Rheinische Post“ schrieb weiter, für den Fall eines Streiks der Mitarbeiter beim Einchecken habe sich die Kranichlinie den Zugriff auf Drittfirmen gesichert, die das Geschäft abwickeln sollen. Am härtesten wäre das Unternehmen demnach von einem Streik der Techniker getroffen.

In dem Fall sollten die Flugzeuge auf innereuropäischen Strecken am Zielort bei anderen Gesellschaften durch die gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen laufen. Der Flugverkehr würde dann mit Bahnunterstützung komplett über die Drehkreuze München, Frankfurt und Zürich abgewickelt, meldete das Blatt weiter.

In dieser Woche hatte bereits ein 36-Stunden-Streik von Piloten der Lufthansa-Töchter CityLine und Eurowings zu rund 900 Flugausfällen geführt. Davon waren nach Berechnungen der Nachrichtenagentur dpa etwa 30.000 Passagiere betroffen. Es war damit der folgenreichste Streik bei der Lufthansa seit dem Jahr 2001.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 30.07.2008, 19:14 UhrAnonymer Benutzer: Plaudertasche

    Nein - OMiLEb : i c h bin -nomen est omen-
    "so eine Art Plaudertasche" !

    es sind die gewerkschaften die so eine Art Weltverbesserer sind. - Sie verbesseren die arbeitswelt ihrer beitragszahler solange bis den
    arbeits p l a t z gebern der kragen platzt und sie
    alle vor die türe gesetzt werden !!

    PS
    sollte es uns nicht zu denken geben, dass ein unternehmen wie z.b. NOKiA zig-millionen
    hinblättert um sein DEUTSCHES personal
    l o s z u w e r d e n ???
    .

  • 27.07.2008, 17:34 UhrAnonymer Benutzer: omileb

    Ah, ich sehe, Plaudertasche ist eine Art Weltverbesserer ;-) Würde die Welt nach ihrem Ruder laufen, wären also Probleme jeglicher Art Schnee von gestern?

  • 26.07.2008, 21:03 UhrAnonymer Benutzer: Plaudertasche

    @ SEbASTiAN :

    niemand zweifelt daran dass in einem land indem den gurken die krümmung und den weihnachsmarktbuden farbe / form der dächer vorgeschrieben wird, auch die anzahl der mitgenommenen - die sich während 80 %der flugzeit in ihrer ecke "herumlangweilen" müssen -
    " V O R G E S C H R i E b E N " ist.

    ich ergänze jedoch meine aussage gerne :
    zusätzlich zu der medizinisch ausgebildeten fachkraft benötigt man noch eine art "Polizist" - der ruhig auch bei dem ausschank ALKOHOLFREiER getränke zur hand gehen kann.

    (erinnere mich daran wie die h i l f l o s e n hostessen den kapitän riefen um einen unangenehmen burschen -den sie vorher selber mit alkoholischen getränken bedient hatten-
    "zu beruhigen" .
    was wäre passiert wenn der bursche den kapitän
    "ruhig gestellt hätte" - wären wir dann ohne chefpilot weitergeflogen ? ) -war nicht LH-

    PS
    haben nicht gerade eine viertel millionen "ObAliner"
    begeistert gerufen :

    " C H A N G E - yes wie can " -

    vielleicht gilt das ja auch für das luftfahrt bundesamt.

    ausserdem :
    wenn ich einen arbeitgeber hätte der -wie abzusehen ist- bald mit dem rücken zur wand stehen wird, würde ich darüber nachdenken mir entweder eine andere branche zu suchen o d e r schon mal über
    freiwillige lohnreduzierungen nachdenken.
    .

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