Forschungsausgaben erhöht: BASF investiert in Elektroauto-Forschung

Forschungsausgaben erhöht: BASF investiert in Elektroauto-Forschung

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Der Elektroauto-Boom lockt auch Unternehmen wie BASF

von Jürgen Salz

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF erhöht seine Forschungsausgaben. Insbesondere will das Unternehmen in Batterien für Elektroautos investieren.

1,5 Milliarden Euro gab die BASF im vergangenen Jahr für Forschung und Entwicklung aus – so viel wie nie zuvor. Und im laufenden Jahr will Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer das Budget noch mal erhöhen.

Besonders will Kreimeyer in den nächsten Jahren in Batterien für Elektroautos investieren. Die BASF ist schließlich ein bedeutender Autozulieferer – die Ludwigshafener produzieren unter anderem Lacke und Katalysatoren. Deutlich mehr als zehn Prozent des Umsatzes macht die BASF mit der Automobilbranche.

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Beim Elektroauto will der Konzern natürlich auch mit von der Partie sein. Insbesondere arbeitet die BASF an den Batterien für die Zukunftsautos – dafür will das Unternehmen in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. Im US-Bundesstaat Ohio baut die BASF gerade eine neue Anlage für fortschrittliche Kathodenmaterialien. Investitionsvolumen: mehr als 50 Millionen US-Dollar. 2012 sollen die Kathodenmaterialien, die zur Herstellung leistungsstarker Lithium-Ionen-Batterien benötigt werden, auf den Markt kommen.

Mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) will die BASF ein gemeinsames Labor errichten, um die Batterien der Zukunft zu erforschen. In den Projekten geht es um die Steigerung der Lebensdauer von Batterien, den Einsatz von Materialien mit hoher Speicherkapazität und um die Sicherheit der Batteriesysteme. Beide Partner wollen in den nächsten Jahren gemeinsam etwa 12 Millionen Euro investieren.       

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