Freundinnen in China: Weitere Wiedersehensfreude

Freundinnen in China: Weitere Wiedersehensfreude

In den vergangenen zwei Wochen hatte ich meine Freundin Dana hier zu Besuch. Wir haben damals zusammen Regionalwissenschaften an der Uni Köln studiert und sind seitdem sehr gute Freundinnen geworden.

Die Zeit mit Dana war genau so schön wie mit Michaela und Kathrin, wenn auch anders. Dana war 2006 bereits einmal in China, damals hat sie eine Kreuzfahrt über den Yangtze gemacht und Shanghai einen Besuch abgestattet. Aus diesem Grunde war sie mit den Sehenswürdigkeiten hier schon vertraut und wollte sich hier vielmehr von ihrem stressigen Alltag in Köln erholen und einmal für zwei Wochen ausprobieren, wie es ist, in China zu „leben“.

Wir gingen in der Zeit auf verschiedene Märkte hier in Shanghai wie zum Beispiel den Elektromarkt an der Baoshan Lu, wo man neben I-Pod Plagiaten auch echte und hochwertige Produkte kaufen kann. Darüber hinaus waren wir auch im Kleidermarkt Qipulu. Auf solchen Märkten spürt man als Besucher am besten, was es bedeutet, in China zu leben. Ein unglaubliches Angebot an Ständen, das manchmal spaßmachende, manchmal nervraubende Verhandeln und wie überall hier die Massen von Menschen.

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Außerdem unternahmen wir viele entspannende Aktionen wie Fußmassage (4 Euro), Körpermassage (4,50 Euro) und Manicüre (3 Euro).

Des Weiteren waren wir noch im Taikang Lu Art Centre. In den Sträßchen der Taikang Lu spürt man meines Erachtens besonders den freigeistigen Esprit der Französischen Konzession. Neben den vielen Wolkenkratzern gibt es hier ein kleines Viertel, wo es noch kleine typisch chinesische Häuser gibt. Die Gebäude bieten sowohl Wohnfläche, als auch Platz für Kunstgalerien, Boutiquen und Cafés.

Als Vegetarier in China

Am Wochenende trafen wir uns zwei Mal zum Essen mit einigen Klassenkameraden. Die Gespräche mit den Japanern, Koreanern und Indonesiern ermöglichen uns einen weiteren Kulturaustausch. Am ersten Wochenende ging es Thailändisch, am zweiten Wochenende Japanisch essen. Während Danas Besuch habe gemerkt, wie es ist, in China vegetarisch zu leben. Als Westler hat man oft die Vorstellung, dass die Chinesen nur Woks mit Gemüse essen. Doch in den meisten Gerichten ist trotz der vegetarischen Beschreibung in der Speisekarte oft dennoch Fleisch. Ich war sehr froh, dass Dana so tolerant war und sich einfach das Gemüse herausgepickt hat.

Am zweiten Wochenende machten wir überdies noch einen Ausflug nach Hangzhou und besuchten dort den Westsee, die 6-Harmonien Pagode und den Yue Fei Tempel. Besonders schön war, dass der Frühling nun zu sehen und zu spüren ist. Überall blüht und grünt es und die Blüten verströmen angenehme Düfte.

Yoga auf Chinesisch

In Köln hält Dana durch Yoga ihren Körper und Geist fit. Daher war es für sie sehr interessant, mit chinesischen Yogis Sonnengruß, Berg, Hund und Co. zu üben. Sie hatte erst etwas Hemmungen, dass sie die Lehrer eventuell nicht verstehen könne. Letztlich stellte sich dies jedoch als problemlos dar, weil die Lehrer die Übungen auch vormachten. Kurios fand Dana, dass die Lehrer wenn sie nicht ganz mit dem Yogi zufrieden sind, auch schon einmal gerne Hand anlegen und ein wenig bei der Ausführung der Übung nachhelfen, was manchmal etwas schmerzhaft sein kann.

Der Abschied fiel mir selbstverständlich ziemlich schwer. Wir haben eine sehr schöne Zeit miteinander verbracht und ich freue mich schon auf unser Wiedersehen in der Heimat.

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