Führungsexodus: Schörghuber-Gruppe: Jetzt übernimmt der Chef selbst

Führungsexodus: Schörghuber-Gruppe: Jetzt übernimmt der Chef selbst

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Stefan Schörghuber: Schwerer Vorwurf

In der Führungsetage der Schörghuber-Unternehmensgruppe in München gibt es neue Veränderungen: Konzernchef Stefan Schörghuber selbst übernimmt nach Informationen der WirtschaftsWoche den Job des Leiters der Hotelsparte. Die Stelle war vakant, nachdem Carsten Rath Anfang Mai ausgeschieden war.

Gleichzeitig gibt es in der Führungsetage des Brauerei-, Bau- und Hotelkonzerns einen neuen Abgang: Peter Fiedler, seit rund zehn Jahren in verschiedenen kaufmännischen Führungsfunktionen im Unternehmen tätig und zuletzt Finanzchef der Arabella Hotel Holding, scheidet aus.

Stefan Schörghuber stand in den Neunzigerjahren – noch zu Lebzeiten seines Vaters, der damals den Konzern leitete - schon einmal an der Spitze der Arabella Hotels. Mit mäßigem Erfolg: Während seiner Amtszeit wurden etliche Pachtverträge für Hotels abgeschlossen, die sich später als wenig lukrativ erwiesen. Dass er nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, gilt unter Branchenkennern als Notlösung: „Die Personalberater haben gesucht aber niemanden gefunden, weil keiner mehr in dem Laden arbeiten will“, so ein Insider. Vom Unternehmen wird diese Einschätzung bestritten, dass sei „Nonsens“.

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Tatsache ist allerdings, dass Schörghuber in den vergangenen zwei Jahren vier seiner fünf Spartenchefs verloren hat: Kurz vor Rath verließ Holger Lösch, Geschäftsführer der Hotelgruppe Arabella International, den Familienkonzern. Noch früher hatten sich Friedhelm Köhler, zuständig für Personal- und Organisationsentwicklung, sowie Getränke-Chef Georg Hoepfner verabschiedet.

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